Blauer Kompass 2022: Beste Projekte ausgezeichnet

Fünf herausragende Projekte für Klimaanpassung sind vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt erstmals gemeinsam geehrt worden. Gleich zwei der begehrten Bundespreise gingen nach Brandenburg. Bei dem von co2online organisierten Wettbewerb gab es erneut einen Teilnahmerekord.

(c) MIYA e. V.

Bundesumweltministerin Lemke und Umweltbundesamt-Präsident Messner haben in Berlin den Blauen Kompass 2022 verliehen. Der Bundespreis ging an Projekte aus Brandenburg, Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Ausgezeichnet werden damit die besten Projekte, die beim Anpassen an Folgen der Klimakrise wie Hitzewellen oder Hochwasser helfen.

Erstmals haben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und das Umweltbundesamt (UBA) den Wettbewerb gemeinsam ausgerichtet. Neu war in diesem Jahr auch eine Kategorie für Kommunen.

Preisträger*innen Blauer Kompass 2022

Kommunen
Kreis Borken – Hochwasserallianz Bocholter Aa (Nordrhein-Westfalen)

Private und kommunale Unternehmen
Hof Tolle – Integrierte und dynamische Agrarplanung für den Klimawandel (Hessen)

Forschungs- und Bildungseinrichtungen
EnergieBauZentrum – Präventive Klimafolgenanpassung mit dem Hamburger Handwerk

Vereine, Verbände, Stiftungen
MIYA e. V.: Tiny Forests – von nachhaltiger Bildung zu klimaresilienten Städten (Brandenburg)

Publikumspreis
Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE e. V.: Leuchtturm Louise – Mit kühlem Kopf in heißen Zeiten (Brandenburg)

Kurzfilme zu allen fünf Preisträger*innen

Vorgestellt werden die Projekte in der Tatenbank des Umweltbundesamts. Zu den Preisträger*innen ist auch jeweils ein Kurzfilm entstanden. Neben Video und Trophäe gab es ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro.

Organisiert wird der bundesweite Wettbewerb von co2online. Mit 240 Bewerbungen gab es einen neuen Rekord. Mehr als 43.000 Stimmen haben über den Publikumspreis zum Blauen Kompass 2022 entschieden.