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Was ist ökologischer: die Sprit-Schleuder oder der Neuwagen?

„Meine Kollegin fährt eine 15 Jahre alte Sprit-Schleuder (10 l/100 km) und behauptet, das sei klimafreundlicher, als einen neuen Mittelklassewagen zu kaufen. Stimmt das?” (Oliver Albrecht, Berlin)

Gelbe Ente(c) dieter76 - Fotolia.com

Alexander Ahrens (VCD Verkehrsberatung): „Ihre Kollegin hat leider nicht recht. Wenn sie ein neues Auto kauft, das durchschnittlich sechs Liter pro 100 Kilometer verbraucht, dann ist die Klimabilanz des Mittelklasse-Neuwagens – je nach Fahrleistung – nach einem bis eineinhalb Jahren bereits positiv.

Schon wenn der Neuwagen 20 Prozent weniger Sprit verbraucht als der alte, ist der Neuwagen langfristig klimafreundlicher. Denn es gilt die Faustregel: Über das gesamte ‚Autoleben’ hinweg macht der Kraftstoffverbrauch am Gesamtenergieverbrauch rund 90 Prozent bei einem Altfahrzeug (Baujahr 1992) aus und über 80 Prozent bei einem neueren Fahrzeug (Baujahr 2000) – wenn man den Energieverbrauch bei der Herstellung von Benzin und Diesel mit einbezieht.

Deshalb Achtung: Lassen Sie sich beim Autokauf nicht allein von PS und Größe verführen! Wir empfehlen die Daten zum CO2-Ausstoß genau zu prüfen. Denn von einem geringen CO2-Ausstoß profitiert nicht nur die Umwelt. Es sinken auch die Kosten fürs Tanken, wenn der Spritverbrauch sinkt. Weitere Informationen zum richtigen Autokauf finden Sie unter www.besser-autokaufen.de.


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