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Grüne Woche 2011

Vom 21. bis 30. Januar findet in Berlin wieder die Internationale Grüne Woche statt. 1.632 Aussteller aus 57 Ländern hoffen bei der wichtigsten Agrarmesse der Welt auf bis zu 400.000 Besucher. Welche Rolle spielt der Klimaschutz?

Vom 21. bis 30. Januar findet in Berlin wieder die Internationale Grüne Woche statt. 1632 Aussteller aus 57 Ländern hoffen bei der wichtigsten Agrarmesse der Welt auf bis zu 400.000 Besucher.

Die globale Landwirtschaft, die Nahrung für Milliarden Menschen produziert, stellt einen erheblichen Klimafaktor dar. Ob durch Massentierhaltung, Futtermitteltransporte oder Kunstdünger - allein in Deutschland ist die Agrarwirtschaft für etwa 13 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen verantwortlich und hat noch große Einsparpotentiale beim Klimaschutz. Dementsprechend äußerte sich zum Auftakt der Grünen Woche auch Bundesumweltminister Röttgen: „Ohne den Beitrag der Landwirtschaft werden wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen“.  

Aber die Landwirtschaft kann auch Problemlöser sein und zum Beispiel Biokraftstoffe zur Verfügung stellen, die bei der Reduktion von CO2-Emissionen helfen. Darauf möchte der Künstler Michael Ryba aufmerksam machen. In Messehalle 4.2 will er, mit Unterstützung von Politikern und anderen Prominenten, eine CO2-Skulptur, einen VW Golf und einen Pelletofen in Kunstwerke verwandeln.

Die Emotionen vieler Verbraucher kreisen indes hauptsächlich um den Dioxin-Skandal. Ein Bündnis zahlreicher Organisationen hat für den 22. Januar eine Demonstration gegen genveränderte Nahrungsmittel und Tierfabriken angekündigt. Anlässlich der Grünen Woche soll eine ökologische und bäuerliche Landwirtschaft gefordert werden.

Ein Trend wird bereits deutlich: Mehr und mehr Bundesbürger entscheiden sich beim Einkauf für Bio-Lebensmittel. Diese sind aber nicht unbedingt klimaverträglicher, wie unter anderem der foodwatch-Report „Klimaretter Bio?“ aufzeigt. In unserem Klima-Orakel finden Sie interessante Expertenantworten zu den Fragen „Helfen Bio-Produkte dem Klima?“ und „Ist Fleischverzehr klimaschädlich?“. 

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