Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Tag der älteren Menschen am 1. Oktober: 5 Tipps für ein barrierefreies Zuhause

Nur rund drei Prozent aller deutschen Wohnsitze barrierefrei / mit Förderung altersgerechtes Wohnen, energetische Sanierung und Einbruchschutz kombinieren / 5 Tipps zu barrierefreiem Wohnen für jedes Alter

Berlin, 28. September 2017. In Deutschland droht ein Mangel an barrierefreien Wohnungen: Obwohl bereits im Jahr 2030 jeder dritte Bundesbürger über sechzig Jahre alt sein wird, sind laut dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes bisher nur knapp drei Prozent der deutschen Wohnsitze barrierefrei. Dabei sind altersgerechte Wohnlösungen nicht nur etwas für Seniorinnen und Senioren: Auch Familien profitieren von den großzügig geschnittenen Räumen und schwellenlosen Zugängen barrierefreier Immobilien. Zudem lassen sich Maßnahmen für mehr Wohnkomfort im Alter gut mit Umbaumaßnahmen für mehr Einbruchschutz und Energieeffizienz kombinieren. Davon profitieren Eigentümer und das Klima.

Zum internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober 2017 gibt die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online im Rahmen der Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ (www.unser-haus-sanieren.de) Tipps, was Mieter und Eigentümer tun können, um ihr Zuhause für den eigenen Lebensabend fit zu machen.

5 Tipps für barrierefreies Wohnen

1. Vorsorge ist besser als Nachsorge: Eigentümer sollten Barrierefreiheit bereits beim Bau oder Umbau einer Immobilie einplanen. So können sie ihr Haus oder ihre Wohnung im Bedarfsfall weiter nutzen und müssen keine zeit- und kostenintensiven Umbauarbeiten auf sich nehmen.

2. Beratungsangebote nutzen: Ob einfach eine bessere Beleuchtung oder Standard „Altersgerechtes Haus“ – je nach Haushalt und Bedürfnis gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, um Barrieren zu reduzieren. Wohnberatungsstellen bieten individuelle Beratungen an.

3. Fördermöglichkeiten nutzen: Sowohl beim altersgerechten Neubau als auch bei der nachträglichen Reduzierung von Barrieren helfen öffentliche Fördermittel bei der Finanzierung. Der FördermittelCheck (www.unser-haus-sanieren.de/beratung/foerdermittelcheck) gibt einen Überblick über passende Förderprogramme.

4. Maßnahmen clever kombinieren: Barrierefreies Wohnen, energieeffiziente Sanierung und besserer Einbruchschutz betreffen teilweise die gleichen Bereiche eines Hauses und lassen sich gut gemeinsam angehen. Förderprogramme unterstützen kombinierte Sanierungen und davon profitiert auch der Immobilienwert.

5. Für Akuthilfe Arzt konsultieren: Bei akutem Bedarf übernehmen auch Kranken- und Pflegekassen die Kosten für Hilfsmittel oder nötige Umbaumaßnahmen zur Beseitigung von Barrieren. Verlangt wird dafür ein Rezept eines Arztes oder eines Gutachters der Pflegekasse.

Weitere herstellerunabhängige Informationen rund um den Themenbereich Wohnen und Modernisieren im Alter gibt es auf www.unser-haus-sanieren.de.

Hinweis für die Redaktionen:

Das beigefügte Logo kann mit Quellenangabe („www.co2online.de“) honorarfrei zur redaktionellen Berichterstattung verwendet werden. Weiteres druckfähiges Bildmaterial gibt es auf www.co2online.de/presse.

Über die Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“

Die Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ wird gemeinsam von ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), dem Bremer Energie-Konsens, der Klimaschutzagentur Region Hannover und der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online GmbH durchgeführt. co2online ist Ansprechpartner für das Verbraucherportal www.unser-haus-sanieren.de, das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung koordiniert das Gesamtprojekt. Gefördert wird die Kampagne unter dem Namen „Sanieren 60plus“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Kontakt ISOE:

Dr. Immanuel Stieß
ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung
60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 707 69 19 – 19
Fax: 069 / 707 69 19 – 11
E-Mail: stiess[at]isoe.de
www.isoe.de
https://twitter.com/isoewikom