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21.01.11

Förderkürzungen für Photovoltaik

Solarkollektoren

Die Bundesregierung und die Solarwirtschaft haben sich auf die Förderkürzungen für Solarstrom geeinigt. Ein entsprechender Vorschlag wurde von Umweltminister Norbert Röttgen und dem Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) vorgestellt.

Röttgen zeigte sich positiv überrascht, dass die Branche der eigenen Förderkürzung zustimmte. Er nannte dies einen „einmaligen Vorgang“, den sich andere Branchen zum Vorbild nehmen sollten. Der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland hat auch im Jahr 2010 die Erwartungen deutlich übertroffen. Laut dem Gesetzentwurf sollen die Förderhöhen nun nicht erst Anfang 2012, sondern bei einem weiteren starken Wachstum bereits Mitte diesen Jahres an den Markt angepasst werden.

Solaranlagen weiterhin lukrativ

Zwischen Röttgen und dem BSW bestehe Übereinstimmung, dass die Solarenergie in Deutschland weiter ausgebaut und schnellstmöglich in die Wettbewerbsfähigkeit mit konventionellen Energien überführt werden soll, so der BSW. Stimmen Bundestag und Bundesrat zu, werden die garantierten Stromabnahmepreise in diesem Jahr je nach Höhe des Marktwachstums um drei bis 15 Prozent gesenkt. Da ab 2012 die Fördersätze noch einmal reduziert werden, ist mit einer Gesamtkürzung von 24 Prozent zu rechen.

Jedoch ist die Vergütung auf 20 Jahre garantiert und die Preise für die Anlagen sind deutlich gesunken. Daher ist die Solarstromproduktion auch weiterhin eine lukrative Angelegenheit.

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