Was ist Solarthermie? Einführung und Definition

Mit Sonnenenergie lässt sich nicht nur Strom gewinnen, sondern auch Wärme für Heizung und Warmwasser. Als erneuerbare Energie kann Solarthermie helfen, fossile Energieträger wie Erdgas und Heizöl einzusparen – und damit die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Wie das funktioniert, was es kostet und ob es sich rechnet, zeigt das Dossier über Solarthermie.

  • SolardachCheck

    In nur 5 Minuten individuell berechnen: Ist Ihr Hausdach für Photovoltaik oder Solarthermie geeignet? Rentiert sich der Einbau einer Solaranlage? Mit Tipps und Infos zu Fördermitteln.

    Jetzt Ratgeber starten
Röhrenkollektor auf Hausdach mit Sonnenreflektion

Das Prinzip der Solarthermie ist schnell erklärt: Aus Sonnenenergie wird Wärme. Meist wird die Sonnenenergie mit Kollektoren auf dem Dach eingefangen, in den Heizungskeller transportiert und dort für Warmwasser oder Heizung genutzt. Die dazu verwendete Technik gilt als ausgereift. Die Sonne scheint in ganz Deutschland ausreichend. Dennoch sind solarthermische Anlagen noch nicht besonders stark verbreitet. Nur bei etwa zehn Prozent der Heizanlagen für Häuser und Wohnungen kommt Solarthermie zum Einsatz. Laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) gibt es insgesamt 20,7 Millionen Wärmeerzeuger. Bisher wird bei rund zwei Millionen Solarthermie genutzt.

Sie möchten beim Praxistest Solarthermie auf dem Laufenden bleiben? Abonnieren Sie unseren Newsletter!
Jetzt anmelden
Lesen Sie hier die Datenschutzhinweise.

Solarthermie: Prüfen, ob es sich auch in Ihrem Haus rechnet!

Die Zahl ließe sich deutlich steigern, denn als veraltet und ineffizient gelten nach Schätzungen des BDH etwa drei Millionen Wärmeerzeuger. Betroffene Hauseigentümer sollten diese dringend erneuern – und dabei auf jeden Fall prüfen, ob sich der Einsatz von Solarthermie rechnet. Auch die Nachrüstung einer Solarthermieanlage kann sich lohnen, wie die Übersicht zu Preisen, Kosten und Amortisation von Solarthermie und der interaktive SolardachCheck zeigen. Wird beispielsweise die bestehende Heizanlage eines durchschnittlichen Einfamilienhauses mit Solarthermie nachgerüstet, ist mit Kosten von 3.000 bis 5.000 Euro (Warmwasser) beziehungsweise 4.500 bis 8.000 Euro (Heizung) zu rechnen.

Ob Erneuerung der kompletten Heizung oder als einzelne Nachrüstung: Für beides gibt es unter Umständen eine Förderung – seit Januar 2016 mit zusätzlichen Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Damit lassen sich etwa 10 bis 50 Prozent der Kosten abdecken (ca. 500 bis 3.600 Euro). Unsere Tipps zeigen, worauf Sie für die Förderung achten sollten.

Heizen mit Solarthermie: Wie funktioniert das?

Wer sich vor dem Planen und Rechnen näher mit der Solarthermie-Technik auseinander setzen will, findet im Dossier Details zur genauen Funktionsweise von Solarthermie (Kollektor, Speicher, Regelung) und zu den verschiedenen Arten von Solarkollektoren. Antworten auf die häufigsten Fragen zur Solarthermie gibt es ebenfalls: von der Nutzung im Winter über die Lebensdauer einer Solarthermieanlage bis hin zum idealen Dach für Solarthermie.

Mit dem Praxistest Solarthermie entsteht zudem ein Leitfaden für Hauseigentümer, die sich für Solarthermie interessieren. Dazu begleiten wir Haushalte aus ganz Deutschland von der Information über die Installation bis hin zur Nutzung. Über die Erfahrungen der Praxistest-Teilnehmer und die Ergebnisse berichten wir auch per Newsletter.

weiter

  • SolardachCheck

    In nur 5 Minuten individuell berechnen: Ist Ihr Hausdach für Photovoltaik oder Solarthermie geeignet? Rentiert sich der Einbau einer Solaranlage? Mit Tipps und Infos zu Fördermitteln.

    Jetzt Ratgeber starten
  • FördermittelCheck

    Nicht verpassen: Finanzielle Unterstützung bei Modernisierung oder Neubau sichern. In wenigen Sekunden alle Zuschüsse, Fördermittel und -programme von KfW, Bafa, Bund, Ländern, Kommunen und Stadtwerken finden.

    Jetzt Ratgeber starten