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03.06.10

co2online startet Green Clubbing

Green Clubbing: Tanzen für den Klimaschutz

Im Rahmen des Berliner Umweltfestivals findet am 5. Juni Deutschlands erster Club-Carrotmob unter dem Motto „Green-Clubbing“ statt. Die Clubs setzen bis zu 40 Prozent des Umsatzes für den Klimaschutz ein. Ein Energieberater von co2online spürt die Einsparpotenziale auf.

Am Samstag, den 5. Juni findet in Berlin der erste Club-Carrotmob Deutschlands statt. Unter dem Motto „Green Clubbing“ können Clubbesucher dabei helfen, das Klima zu schützen. Die Betreiber des Tresors, des Kaffee Burgers, des Grünen Salons und des Fate-Club haben sich verpflichtet, bis zu 40 Prozent der an diesem Abend eingenommenen Eintrittsgelder beziehungsweise Getränkeumsätze in die klimafreundliche Modernisierung ihres Veranstaltungsortes zu stecken. Initiator des Carrotmobs ist co2online im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ sowie die Clubcommission Berlin.

Damit die Clubs das eingenommene Geld auch sinnvoll investieren, wurde von co2online bereits im Vorfeld ein Energiekonzept für die Veranstaltungsorte erstellt. Einsparpotenziale, mit denen mehrere Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden können, sind vor allem in den Bereichen Lüftung und Beleuchtung realisierbar. Wenn beispielsweise der Tresor seine Glüh- und Halogenlampen durch LEDs ersetzt, sparen die Betreiber jährlich 530 Euro an Stromkosten – und vermeiden künftig 3,4 Tonnen CO2 pro Jahr. Welche Maßnahmen umgesetzt werden können, hängt dabei von den Einnahmen ab.

Die Green-Clubbing-Nacht in Berlin soll erst der Anfang sein – die Planungen für bundesweite Aktionen, die das Nachtleben Deutschlands nicht weniger amüsant, aber ein gutes Stück klimafreundlicher machen sollen, laufen bereits.

Wieviel Prozent die einzelnen Clubs investieren und was die Besucher musikalisch erwartet finden Sie hier.

 

 

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