Aktuelle Information

27.07.10

Betriebsstromspiegel 2010 veröffentlicht

Der aktuelle Betriebsstromspiegel zeigt: 32 Euro gibt jeder Haushalt im Schnitt jährlich für den Betriebsstrom aus. In vielen Fällen könnte es ohne großen Aufwand weniger sein.

Insgesamt zahlen deutsche Mieter pro Jahr 560 Millionen Euro für den Strom, der die Heizanlage und die Heizungspumpe in Gang hält. Das geht aus dem aktuellen Betriebsstromspiegel hervor, der beim Einordnen der Betriebsstromkosten hilft. Rund 3.000 Heizkostenabrechnungen hat co2online dafür ausgewertet und ermittelt, wie viel Geld Mieter 2009 durchschnittlich für den Betriebsstrom zahlten.

Betriebsstromspiegel zeigt, ob Kosten zu hoch sind

Unrealistische Schätzungen der Betriebsstromkosten seitens der Vermieter und veraltete oder falsch eingestellte Heizungspumpen sind Schuld an den unnötigen Kosten. Jedes Jahr werden so 450 Millionen Kilowattstunden Strom unnütz verbraucht. Das entspricht etwa dem Stromverbrauch einer Stadt wie Augsburg. Mit dem Betriebsstromspiegel 2010 auf www.heizspiegel.de ist eine schnelle Einordnung der eigenen Betriebsstromkosten möglich. Mieter teilen die Betriebsstromkosten, die auf der Heizkostenabrechnung unter dem Punkt Heiznebenkosten stehen, durch die beheizte Wohnfläche des gesamten Gebäudes und multiplizieren den Wert mit 100. Ergebnis sind die Betriebsstromkosten des Gebäudes in Cent pro Quadratmeter. Dieser Wert muss nur noch – ähnlich dem Vorgehen beim Bundesweiten Heizspiegel – mit den Tabellen des Betriebsstromspiegels verglichen  werden. So lässt sich leicht erkennen, ob die eigenen Betriebsstromkosten niedrig, mittel, erhöht oder zu hoch sind.

Online-Ratgeber hilft, Betriebsstromkosten zu senken

Für Mieter oder Vermieter von Gebäuden mit erhöhten Werten bietet
co2online den BetriebsstromCheck und ein Heizspiegel-Themenspezial als weiteren kostenlosen Service an. Der Online-Ratgeber liefert nach der Eingabe weniger Daten schnell ein individuelles Ergebnis mit Hinweisen für
die nächsten Schritte. Mit einem vorgefertigten Musterbrief können
Nachbarn oder die Hausverwaltung über das Ergebnis und Möglichkeiten
zur Senkung des Betriebsstroms informiert werden.

 

 

Klimaorakel, Klimaschutz, Frage, Q&A, FAQ
Das erste klimafreundliche Musikvideo der Welt ist da
Vormals: Minus 40 Prozent Club
Klimaschutz to Go - Klimaschutz an Schulen
Werden sie Energie-Experte bei Rat und Tat