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Trendreport Energie

Teil 1 – Heizenergieverbrauch in Deutschland: Stand und Entwicklung

In privaten Haushalten macht der Energieverbrauch für das Wohnen und dabei insbesondere für die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser mit über 80 Prozent des Haushaltsenergieverbrauchs (ohne Mobilität) den größten Anteil aus. „Energieeffizienz konsequent steigern“ heißt es im Sechs-Punkte-Programm der Bundesregierung zur Energiewende. Verbraucher sind demnach gefragt, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, indem sie Effizienzmaßnahmen umsetzen, Einsparpotenziale heben und so die persönlichen Energiekosten senken und entsprechend ihren CO2-Fußabdruck reduzieren.

Heizenergieverbrauch der Wohngebäude sinkt stetig

Wie Energieeinsparpotenziale im Wohngebäudebereich bisher ausgeschöpft wurden, zeigt die Entwicklung des spezifischen Heizenergieverbrauchs privater Haushalte im Zeitverlauf. Grundlage der im Folgenden präsentierten Ergebnisse ist die umfangreiche Gebäudedatenbank der gemeinnützigen co2online GmbH. In den Energiespar-Ratgebern von co2online werden neben Gebäudedaten, wie Typ, Größe und Alter auch die Heizenergieverbrauchsdaten der Gebäude erfasst. Mit Hilfe dieser Verbrauchsdaten lassen sich Aussagen über die Entwicklung des Heizenergieverbrauchs in Deutschland treffen.

Wie sich der spezifische Heizenergieverbrauch von Wohngebäuden in Deutschland seit Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahre 2002 entwickelt hat, zeigt die Abbildung. Der spezifische Heizenergieverbrauch ergibt sich dabei aus dem nach Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 berechneten Energieverbrauchskennwerten in Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter (m²) und Jahr (a).

Die Abbildung zeigt, dass der spezifische Heizenergieverbrauch von Wohngebäuden in Deutschland seit 2002 stetig gesunken ist. Insgesamt wurde eine Minderung von 20 Prozent erreicht. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Minderung von circa 2,75 Prozent.

Downloads

Trendreport Energie I „Heizenergieverbrauch: Stand und Entwicklung”  (PDF, 302 kB)

Alle Grafiken aus dem Trendreport in druckfähiger Qualität:
3 Grafiken, JPG, 300 dpi (ZIP, 0,95 MB)