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Monatstrends

Sie haben abgestimmt: Alle Umfrage-Ergebnisse auf einen Blick.

Gesamtausgabe des aktuellen Klima-Barometers als Download (PDF, 404 kB).

3. Quartal 2010: Mobilität und Klimaschutz

45 Prozent der Befragten würden beim nächsten Auto alternative Antriebstechniken wie Strom oder Erdgas wählen

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45 Prozent der Befragten würden beim nächsten Auto alternative Antriebstechniken wie Strom oder Erdgas wählen.

18 Prozent der Befragten geben an, sie würden beim nächsten Auto einen Elektroantrieb wählen. 15 Prozent entschieden sich für Erdgas und 12 Prozent würden potenziell einen Wasserstoffantrieb verwenden.

Dieses Ergebnis muss vorsichtig betrachtet werden, da bisher fast ausschließlich Autos mit Benzin oder Dieselantrieb verkauft werden und nicht damit zu rechnen ist, dass sich im Laufe eines Jahres etwas daran ändern wird. Bisher stehen Autos mit Elektro- oder Wasserstoffan-trieb nur in sehr kleinen Stückzahlen bereit und der Aufbau einer Infrastruktur zur Bereitstellung von Ladestationen für alternative Energieträger steht noch am Anfang. Das Ergebnis verdeutlicht jedoch, dass für knapp die Hälfte der Befragten die Bereitschaft vorhanden ist, auf fossile Brennstoffe schon in naher Zukunft zu verzichten.

Für fast jeden Dritten (29 Prozent) ist die Umweltbilanz der entscheidende Faktor bei der Wahl eines neuen Autos

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Für fast jeden Dritten (29 Prozent) ist die Umweltbilanz der entscheidende Faktor bei der Wahl eines neuen Autos.

Passend zum Wunsch nach neuen, sauberen Antriebstechniken nimmt der Umweltaspekt bei der Wahl eines neuen Autos mittlerweile einen großen Stellenwert ein.

Der für die meisten Befragten wichtigste Faktor bei der Wahl eines Fahrzeugs bleibt mit 41 Prozent der Kaufpreis. Aber bereits 29 Prozent und damit die zweitgrößte Gruppe stellen die Umweltbilanz bei ihrer Kaufentscheidung in den Mittelpunkt.

Große Mehrheit (84 Prozent) der Befragten sprechen sich für Einführung einer Flugsteuer aus

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Große Mehrheit (84 Prozent) der Befragten sprechen sich für Einführung einer Flugsteuer aus.

Um die Umweltbilanz von Flügen ist es bekanntermaßen nicht sehr gut bestellt. Flüge führen zu besonders hohen CO2-Emissionen pro Passagier. Schon seit längerem wurde darüber diskutiert, ob Flüge oder Flugbenzin (Kerosin) deshalb besteuert werden sollen. Die Bundesregierung hat jetzt beschlossen, ab 2011 eine Flugsteuer in Form einer Luftverkehrsabgabe einzuführen, die in Abhängigkeit der Flugdistanz in drei Stufen gestaffelt ist.

Bei den Umfrage-Teilnehmern spricht sich mit 84 Prozent der größte Teil für die Einführung einer Flugsteuer aus. 47 Prozent sind generell für die Einführung einer solchen Steuer. 37 Prozent würden sogar einen Schritt weiter in Richtung Klimaschutz gehen und möchten, dass sie unter der Bedingung eingeführt wird, dass sich ihre Höhe nach den CO2-Emissionen richtet, die durch den Flug freigesetzt werden.