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Monatstrends

Sie haben abgestimmt: Alle Umfrage-Ergebnisse auf einen Blick.

Gesamtausgabe des aktuellen Klima-Barometers als Download (PDF, 332 kB).

1. Quartal 2010

Energieverbrauch

Die Kontrolle des Energieverbrauchs kann sich positiv auf das Verbrauchsverhalten auswirken. Wer seinen Energieverbrauch im zeitlichen Verlauf beobachtet, wird schnell feststellen, wann er besonders viel Energie verbraucht und welche Geräte oder Verhaltensweisen die meiste Energie benötigen. So kann der Verbraucher Stromfresser ausfindig machen und ge-gebenenfalls Abhilfe schaffen. Die Befragung des Klima-Barometers zeigt: Viele Verbraucher kontrollieren schon jetzt ihren Energieverbrauch mehrmals im Jahr.

43 Prozent der Umfrage-Teilnehmer geben an, dass sie monatlich oder sogar täglich ihren Energieverbrauch kontrollieren. Weitere 13 Prozent schaffen dies mehrmals im Jahr. Nur einmal im Jahr kontrollieren 33 Prozent der Befragten ihren Energieverbrauch, nämlich dann, wenn sie die Abrechnung erhalten. Elf Prozent haben oder möchten überhaupt keine Informationen über ihren Verbrauch. Für alle anderen wären intelligente Zähler ein geeignetes Instrument, zusätzliche Informationen über ihren Energieverbrauch zu erhalten.

Smart Meter

Seit Beginn des Jahres 2010 müssen laut Gesetzgeber Gebäude, die neu an das Energieversorgungsnetz angeschlossen oder umfassend saniert werden, über intelligente Zähler zum Energieverbrauch, sogenannte Smart Meter, verfügen. Soweit technisch machbar und wirtschaftlich zumutbar, müssen zudem die Betreiber der Messgeräte Eigentümern von bestehenden Gebäuden ebenfalls solche Zähler anbieten. Eine breite Einführung von nutzbaren intelligenten Verbrauchszählern steht noch aus. Die Verbraucher selbst sind jedoch heute schon bereit, Smart Meter zu nutzen, wie die Befragung im Rahmen des Klima-Barometers zeigt.

Eine große Mehrheit (76 Prozent) der Teilnehmer wäre schon jetzt bereit, die intelligenten Zähler zu installieren. 45 Prozent würden dies auf jeden Fall tun und weitere 31 Prozent, wenn die Zählerstände ihnen als Nutzer auch zur Verfügung gestellt und nicht nur an den Versorger übermittelt werden würden. Bedenken wegen der komplizierten Technik (zwei Prozent), zu hoher Kosten (15 Prozent) oder der Angst vor Datenmissbrauch (sechs Prozent) spielen für die Befragten nur eine untergeordnete Rolle. Besonders die geringen Vorbehalte gegen Datenmissbrauch sind bemerkenswert, weil in der Diskussion bisher der Datenschutz als eines der zentralen Probleme von intelligenten Zählern gilt. So spricht zum Beispiel Peter Blenkers von der Verbraucherzentrale NRW im Interview mit dem Energiesparclub von der „Achillesferse der Smart Meter“ (www.energiesparclub.de). Für die Verbraucher selbst steht der Datenschutz der Nutzung von Smart Metern offensichtlich nicht entgegen.