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Wie sich CO2-Emissionen bei Gebäuden senken lassen

Deutschlands Gebäude sorgen nach wie vor für jede Menge CO2-Emissionen. Dabei ist das Sparpotenzial für Klima und Geldbeutel groß – und oft vergleichsweise leicht zu nutzen. Verbraucher*innen sollten prüfen, wie viel Sie sparen können.

Der Gebäudesektor hat sein Klimaziel für 2020 laut Umweltbundesamt als einziger Sektor knapp verpasst. Dort sind rund 120 Millionen Tonnen CO2 angefallen, zwei Millionen mehr als erlaubt.

Für einen Großteil des CO2 bei Gebäuden sind Heizen und Warmwasser verantwortlich. Wie groß das Sparpotenzial ist, zeigen die Heizspiegel-Analysen von co2online.

„Bei Corona und dem Klima ist es wie beim Wolf und dem Schafspelz. Auf den ersten Blick schonen die Lockdowns das Klima. Aber dann zeigt sich, dass CO2-Emissionen ausgerechnet dort gestiegen sind, worauf es beim Klimaschutz besonders ankommt: in Gebäuden”, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Dabei lässt sich im Gebäudesektor fast die Hälfte der CO2-Emissionen vermeiden. Dafür gibt es zwei große Hebel: die energetische Sanierung von Gebäuden und das Optimieren im Bestand. Vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern ist dieses große Potenzial für Klimaschutz und Energiesparen noch nicht bewusst. Deswegen zeigen wir jeder und jedem Einzelnen, was es bringt und wie die nächsten Schritte für weniger CO2 und Kosten aussehen.“

Fast halb so viele Emissionen im Gebäudesektor möglich

Bei den Heizkosten liegt das Sparpotenzial laut Heizspiegel deutschlandweit bei rund 39 Prozent. Das entspricht Heizkosten von etwa 16 Milliarden Euro. Bei den Emissionen kann noch mehr vermieden werden: 48 Prozent oder fast 62 Millionen Tonnen CO2. Voraussetzung dafür ist, dass jedes zweite Wohngebäude saniert wird. Diese Heizspiegel-Daten beziehen sich auf das Abrechnungsjahr 2019.

Wie groß ihr individuelles Sparpotenzial ist, können Verbraucher*innen ganz einfach heraus finden – mit dem Heizkosten-Rechner des Heizspiegels:

Zum Heizkosten-Rechner

Für das Senken der CO2-Emissionen bei Gebäuden gibt es immer mehr Fördermittel. So wird der Austausch alter Heizungen mit einem Zuschuss von bis zu 45 Prozent gefördert. Auch für Energieberatungen gibt es viel Geld vom Staat: bis zu 80 Prozent.

Wie auch Mieter*innen den Energieverbrauch für Heizen und Warmwasser senken können, zeigen unsere Tipps für weniger Heizkosten. Allein beim Warmwasser können durchschnittliche Haushalte Jahr für Jahr Hunderte Euro sparen und jede Menge CO2 vermeiden.