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Weihnachtsbeleuchtung: Stromverbrauch senken

Der Stromverbrauch von Weihnachtsbeleuchtung wird häufig unterschätzt. Pro alter Lichterkette lassen sich rund 10 Euro pro Jahr sparen. Viele Haushalte setzen zwar bereits auf LED. Aber selbst damit könnten sie noch Strom sparen und CO2 vermeiden.

Weihnachtsbeleuchtung: gelb strahlende Lichterkette auf einem weißen Fußboden vor einer weiß getäftelten Wand(c) S.H. exklusive - Fotolia

Spätestens am Sonntag, dem ersten Advent, wird in vielen Haushalten die Weihnachtsbeleuchtung aus dem Keller geholt. Insgesamt 17 Milliarden Lämpchen sorgen dann alleine in Deutschland für besinnliche Stimmung. Das zeigt eine aktuelle Lichtblick-Umfrage.

In immer mehr Haushalten kommen demnach LED-Lichterketten zum Einsatz. Mehr als drei Viertel setzen inzwischen auf diese moderne, stromsparende Weihnachtsbeleuchtung. So sinken neben dem Stromverbrauch auch die Kosten und die CO2-Emissionen – obwohl die Zahl der Lämpchen immer mehr zunimmt.

Das Sparpotenzial ist jedoch weiterhin groß. Denn insgesamt verbraucht die Weihnachtsbeleuchtung schätzungsweise 510 Millionen Kilowattstunden. Das entspricht Kosten von über 150 Millionen Euro und nach Berechnungen von co2online CO2-Emissionen von etwa 300.000 Tonnen pro Jahr. Dabei lassen sich Stromverbrauch und Emissionen in vielen Fällen noch deutlich weiter senken. Wie das geht, zeigen unsere Tipps.

Tipp Nr. 1: Weihnachtsbeleuchtung ohne Dauerbrenner

Lichterketten und andere Weihnachtsbeleuchtung rund um die Uhr brennen lassen? Keine gute Idee! Denn so steigen nicht nur Ihre Stromkosten. Sie sorgen auch für unnötig viel CO2. Tagsüber und mitten in der Nacht sieht die Beleuchtung eh fast niemand. Mit abschaltbaren Steckerleisten sparen Sie sich das lästige Ein- und Ausstöpseln. Mit einfachen Zeitschaltuhren oder smarten Steckdosen senken Sie den Stromverbrauch Ihrer Weihnachtsbeleuchtung noch bequemer.

Tipp Nr. 2: alte Lichterketten ersetzen

Sie besitzen noch Lichterketten mit Glühlampen? Dann sollten Sie diese gegen neue austauschen. Denn Lichterketten mit Glühlampen verbrauchen etwa 15-mal so viel Strom wie LED-Lichterketten. Eine alte Weihnachtsbeleuchtung mit 100 Lampen verbraucht bei täglich acht Stunden über 30 Kilowattstunden – eine neue mit LEDs dagegen nur rund 2. Damit sparen Sie pro Lichterkette fast 10 Euro und vermeiden etwa 16 kg CO2. LED halten außerdem deutlich länger. LED-Lichterketten sind ab etwa 10 Euro zu haben.

Tipp Nr. 3: Solar-Lichterketten nutzen

Für die Außenbeleuchtung bietet sich solarbetriebene Weihnachtsbeleuchtung an. Dafür sind keine Batterien nötig und im Betrieb entsteht so gar kein CO2. Nachdem sie sich tagsüber aufgeladen hat, beleuchtet sie Haus oder Garten in der Regel bis zu acht Stunden lang. Auch Solar-Lichterketten gibt es im Handel schon ab etwa 10 Euro.

Tipp Nr. 4: Zu Ökostrom wechseln

Möchten Sie vor allem die CO2-Emissionen für die Weihnachtsbeleuchtung senken, sollten Sie Ökostrom nutzen. Wer bisher noch nie den Stromanbieter gewechselt hat, kann damit sogar die Stromkosten senken. Denn Ökostrom-Tarife sind meist günstiger als der Grundversorger-Tarif. Noch mehr für den Klimaschutz können Sie tun, indem Sie zu echtem Ökostrom wechseln.

Tipp Nr. 5: Stromverbrauch prüfen und dauerhaft senken

Die Weihnachtsbeleuchtung ist das eine. Aber wie steht es eigentlich um Ihren sonstigen Stromverbrauch? Finden Sie heraus, wie groß Ihr persönliches Sparpotenzial ist. Um langfristig Strom zu sparen, sollten Sie Ihren Stromverbrauch regelmäßig prüfen. Das geht zum Beispiel mit der App EnergieCheck oder der Online-Version mit zusätzlichen Funktionen: dem Energiesparkonto.

Noch mehr Tipps zum Senken Ihres Stromverbrauchs, der Kosten und CO2-Emissionen finden Sie in unserem ausführlichen Stromspar-Dossier.