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Vier Tipps für geringere Heizkosten in diesem Winter

Steigende Heizkosten sorgen bei vielen Hauseigentümern und Mietern für ein mulmiges Gefühl beim Gedanken an die nächste Heizkostenabrechnung. Unsere Tipps helfen beim Sparen.

Jetzt wo der Herbst da ist und der Winter kurz bevor fürchten sich viele Verbraucher vor der nächsten Heizkostenabrechnung oder Öltankfüllung. Droht sie doch ein Loch in die Haushaltskasse zu reißen. Diese Sorge ist nicht unbegründet, denn die Heizkosten steigen von Jahr zu Jahr, wie der jüngst veröffentlichte Bundesweite Heizspiegel von co2online zeigt. „Meine Heizung kann mehr“ gibt Hauseigentümern und Mietern deswegen Tipps, wie sie ihre Heizkosten mit wenig Aufwand senken können. Weitere Spartipps rund um die Heizung finden Verbraucher auf www.meine-heizung.de.

Ran an die Heizung: Tipps für Hauseigentümer

  • Heizung richtig einstellen

Nur weil die Heizung funktioniert, muss sie nicht effizient heizen. Etwa 85 Prozent der Heizungsanlagen sind nicht richtig eingestellt. Als Folge sind Energieverbrauch und Heizkosten unnötig hoch, Räume werden ungleichmäßig warm. Eine Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich ändert das. Ein Fachmann reguliert die Menge an Heizwasser dabei so, dass zu jedem Heizkörper nur die erforderliche Wärme transportiert wird. Das spart Energie. Etwa 110 Euro sind jährlich beim Einfamilienhaus drin. Der WärmeCheck zeigt, wie schnell sich ein hydraulischer Abgleich lohnt.

  • Heizungsrohre isolieren

Wenn die Heizungsrohre nicht isoliert sind, geht viel Energie bereits auf dem Weg vom Keller zum Heizkörper verloren – mehr als vielen Hauseigentümern bewusst ist. Fast 15 Euro Heizkosten lassen sich pro Jahr und Rohrmeter bei fachgerechter Dämmung sparen. Demgegenüber stehen geringe Ausgaben von einem bis vier Euro pro Meter für Dämmmaterial.

Ran an das Heizverhalten: Tipps für Mieter

  • Heizungsthermostate richtig bedienen

Üblicherweise justieren die Hersteller die Thermostate so, dass mit der Einstellung „3“ eine Raumtemperatur um 20 Grad erreicht wird. Jede weitere Stufe bringt drei bis vier Grad mehr bzw. weniger. Viele Verbraucher denken dennoch, dass der Raum besonders schnell warm wird, wenn das Thermostat auf der höchsten Stufe steht. Das ist falsch. 20 Grad Raumtemperatur werden nicht schneller erreicht, wenn das Thermostat auf Stufe 5 statt auf Stufe 3 steht.

  • Heizkörper nicht zustellen

Stehen Möbel oder Gardinen vor den Heizkörpern, kann die Wärme sich nicht gleichmäßig im Raum verteilen. Es entsteht ein Wärmestau. Die Folge: Die Warmwasserzufuhr in den Heizkörper wird gestoppt, obwohl die Wunschtemperatur im Raum nicht erreicht ist. Das erhöht die Heizkosten, weil viele Mieter als Reaktion das Thermostat auf eine höhere Stufe stellen, um  die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.