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Raus mit den alten Thermostatventilen!

Mit 100 Euro Einsatz schon nach einem Jahr 40 % Heizenergie und 17 % Heizkosten gespart: Das ist die Erfolgsbilanz der Familie Lehmann*, die im Elektronik-Fachhandel ein funkgesteuertes Thermostatventil und einen Magnetschalter gekauft haben.

Diese schließen per Funk das Ventil, sobald über dem Heizkörper das Fenster geöffnet wird. Jetzt öffnet sich ihr Thermostatventil eine Stunde bevor die Lehmanns aufstehen, es schließt sich, wenn sie das Haus verlassen und öffnet sich wieder, bevor sie von der Arbeit nach Hause kommen.

Die Lehmanns hatten in ihrer Wohnung den noch intakten Thermostatkopf entfernt und ihn gegen einen zeitgesteuerten Thermostatkopf ersetzt. Das ist ohne Hilfe durch Handwerker möglich, weil der Austausch „auf der trockenen Seite“ des Heizkörpers geschieht: Eine Überwurfmutter öffnen, den alten Ventilkopf herunternehmen, den neuen drauf, die Überwurfmutter festziehen – fertig. Nur die Einstellung der Elektronik war ein bisschen kniffelig, meint Herr Lehmann, sie hätten doch besser einen Fachhandwerker bestellt. Aber am Ende hat Frau Lehmann es geschafft.

Als Nutzer des Energiesparkontos haben sie in ihr Konto nach Eingang der Heizkostenabrechnung die „Verbrauchseinheiten“ eingetragen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ihre Heizkosten sind gegenüber dem Vorjahr trotz steigender Energiepreise um 17 % bzw. 147 Euro gesunken. Die Investition hat sich also für Familie Lehmann in weniger als einem Jahr bezahlt gemacht.

Aber Vorsicht: Elektronisch geregelte Thermostatventile sind kein Allheilmittel gegen Probleme mit den Heizkörpern. Wenn der Heizkörper bei voll aufgedrehtem Ventil nicht warm wird, kann das an einem Defekt am Thermostatventil liegen. Es kann auch sein, dass der Heizkörper nicht ausreichend mit Wasser versorgt wird. Dann muss der Hausbesitzer einen Fachmann beauftragen, der im Haus alle Heizkörper und die Umwälzpumpe reguliert, so dass jeder Heizkörper mit gleich viel Wärme versorgt wird, ganz gleich an welcher Stelle des Gebäudes er sich befindet.

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Johannes D. Hengstenberg

*Name von der Redaktion geändert.