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Oh du klimafreundliche: Energiesparen an Weihnachten

Mehr als Besinnlichkeit: An Weihnachten geht es auch um Geschenke, Weihnachtsbraten und Winterurlaube. Höchste Zeit, sich des eigenen Energieverbrauchs zu besinnen. Unsere fünf Tipps helfen Ihnen.

Ob beim Schmücken des Weihnachtsbaums oder beim Backen eines Lebkuchenhäuschens – auch in der Weihnachtszeit können Sie mit unseren Tipps eine Menge Energie zu Hause sparen.(c) nucro / Fotolia.com

Für das Klima gibt es an Weihnachten wenig zu feiern: Berge von Fleisch werden verzehrt, Tonnen von Abfall produziert und sehr viel Heizenergie wird benötigt. Auch der Stromverbrauch steigt deutlich an: Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft verbrauchen Deutsche Haushalte am ersten Weihnachtstag ein Viertel mehr Strom als an einem durchschnittlichen Wintertag.

Mit folgenden fünf Tipps kommen Sie sparsam und klimafreundlich durch die Weihnachtszeit ins neue Jahr:

1. Reisen

Geht es während der Feiertage zur Familie oder in den Winterurlaub? Dann sollten Sie in dieser Zeit die Heizung herunterregeln. Aber nicht ganz ausmachen: Die Raumtemperaturen sollten nicht zu tief sinken, weil sonst das Schimmelrisiko steigt. Das Herunterregeln der Heizungsthermostate auf Stufe 2 entspricht in der Regel etwa 16 Grad Raumtemperatur. So hat Schimmel keine Chance und Sie sparen dennoch Energie. Und auch bei der Anreise lässt sich  CO2 vermeiden. Besonders klimafreundlich sind Sie mit der Bahn unterwegs.

2. Geschenke

Müssen es teure Geschenke sein? Oft freuen sich Verwandte und Freunde schon über die gemeinsame Zeit oder kreative, selbstgemachte Geschenke. Soll es doch etwas Materielles sein, schauen Sie doch mal in Online-Shops für gebrauchte Waren. Oft finden Sie dort sehr gut erhaltene und besondere Geschenke aus zweiter Hand, die zudem deutlich günstiger sind. Wenn Sie Elektronik verschenken möchten, achten Sie auf die EU-Effizienzlabel. Je nach Produktgruppe reichen die Klassen von A bis G, wobei A+++ in einigen Produktgruppen die beste Klasse ist. Zum Verpacken der Geschenke nehmen Sie am besten Geschenkpapier mit dem FSC-Siegel oder dem Blauen Engel.

3. Essen

In der Weihnachtsbäckerei sollten vor allem Zutaten aus biologischem und möglichst auch regionalem Anbau zum Einsatz kommen. Biobauern verzichten auf chemische Düngemittel, die in der Produktion sehr energieaufwendig sind. Und das Weihnachtsmenü könnte in diesem Jahr zur Abwechslung mal vegetarisch sein: Fleischlose Gerichte liegen im Trend, schmecken gut, sind gesund und verursachen deutlich weniger CO2. Und sie sind meist auch günstiger.

4. Beleuchtung

Nutzen Sie energiesparende (Weihnachts-)Beleuchtung und setzen Sie auf moderne, sparsame LED. Zumeist lohnt es sogar, alte noch funktionierende Lichterketten durch moderne LED-Lichter auszutauschen. Im Vergleich zur Lichterkette mit herkömmlichen Leuchtmitteln können somit bis zu 80 Prozent Energie eingespart werden. Beleuchten Sie den Weihnachtsbaum nicht die ganze Nacht. Das kostet nur Geld und sieht keiner. Und überprüfen Sie in einer ruhigen Minute zwischen Gänsebraten und Lebkuchen Ihren Stromverbrauch mit dem StromCheck!

5. Heizen

Überheizen Sie Ihre Wohnräume nicht. Sonst verschwenden Sie Energie und schwächen die körpereigenen Abwehrkräfte. Ob es 21 °C oder 22 °C im Wohnzimmer ist, werden Sie kaum spüren. Sie können bis zu 360 kg CO2 im Jahr vermeiden, wenn Sie die Raumtemperatur in Ihrer Wohnung um 1 °C absenken. Und Sie können viel Geld sparen: In einem 150-m²-Einfamilienhaus mit Gasheizung können pro Jahr 1.350 kWh und rund 108 Euro gespart werden, wenn Sie die Temperatur um ein Grad senken. Unser Ratgeber HeizCheck zeigt Ihnen, ob Ihr Heizenergieverbrauch im Rahmen liegt.

Aber sparsam sein sollte man nicht nur an Weihnachten. Nehmen Sie als guten Vorsatz ins Jahr 2016, künftig nur noch bewusst mit der Energie umzugehen! Dabei hilft das Energiesparkonto: Es erfasst nicht nur den Stromverbrauch rund um die Weihnachtszeit, sondern entlarvt ganzjährig versteckte Energiefresser.