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Neue Methode erstellt Energieanalyse für Ihr Haus

Wer wissen will, welche Sparmaßnahme zu weniger Heizenergieverbrauch führt, hat es bisher nicht leicht. Herkömmliche Analysen sind meist ungenau. Eine von der Ostfalia Hochschule entwickelte Methode ändert das.

Energieanalyse aus dem Verbrauch (EAV)

Für den „wärmetechnischen Fingerabdruck“ eines Gebäudes sind weder Pinsel und Pulver noch ein Stempelkissen und Papier nötig. Einige Angaben zu Gebäude und Heizanlage, Zählerstände, Außentemperaturen und eine ausgeklügelte statistische Methode genügen.

Heraus kommen Werte, die eine Vielzahl von spezifischen Bewertungen und Sparmaßnahmen ermöglichen. Diese helfen Ihnen bei der Erfolgskontrolle und beim Senken des Heizenergieverbrauchs – und zwar individuell für Ihr Gebäude und Ihre Heizanlage.

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Grundlage der Berechnungen ist Ihr individueller Energieverbrauch. Deswegen wird die Methode auch „Energieanalyse aus dem Verbrauch“ genannt. So wie sich ein Personal Trainer aufgrund Ihrer Körperwerte um Ihre Fitness kümmert, so kann ein Energieberater oder Fachhandwerker mithilfe eines EAV-Gutachtens einen individuellen Energiesparplan für Ihr Haus erstellen. Denn Ihr Verbrauch ist ähnlich einzigartig wie Ihre Körperwerte. Jedes Gebäude und jede Heizanlage reagieren anders, wenn sich die Außentemperatur ändert. Gleiches gilt für den Warmwasserverbrauch. Die mit der EAV errechneten Werte sind daher genauer als pauschale Normwerte, die sonst oft bei der Planung und Optimierung von Heizanlage und Gebäudehülle verwendet werden.

Kosten und Nutzen der Energieanalyse aus dem Verbrauch

Die Kosten für ein EAV-Kurzgutachten von 59,50 Euro für ein Ein-/Zweifamilienhaus und 119,00 Euro für ein Mehrfamilienhaus können sich innerhalb kurzer Zeit amortisieren, wie zwei Beispiele zeigen:

  • Fallen die Werte eines gedämmtem Hauses ungewöhnlich hoch aus, bieten sich kostengünstige Maßnahmen wie ein hydraulischer Abgleich oder das Dämmen der Rohrleitungen an. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus ist so eine jährliche Ersparnis von 100 bis 350 Euro möglich.
  • Ist die Fernwärme-Anschlussleistung unnötig groß, können bei einem mittleren Preis für jedes einzelne Kilowatt rund 30 bis 40 Euro pro Jahr gespart werden. In einem Mehrfamilienhaus kommen so schnell mehrere hundert Euro zusammen.

Mehr Informationen zur EAV – inklusive Bestellmöglichkeit – finden Sie in unserem Themenspezial.