Wir verwenden Cookies für den bestmöglichen Service für Sie. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie den Datenschutzbestimmungen zu und akzeptieren die Verwendung von Cookies. Alternativ können Sie die Einstellungen anpassen.

Der Winter naht – machen Sie Ihre Heizung bereit!

Das Wetter wird immer herbstlicher und wir machen es uns drinnen langsam wieder gemütlich. In einigen Wochen beginnt dann auch offiziell die Heizsaison. Wer seine Heizung jetzt richtig vorbereitet, ist für die kalte Jahreszeit gewappnet. So geht’s ganz leicht.

Wann beginnt eigentlich die Heizsaison?

(c) www.co2online.de | Phil Dera

Die Heizung putzen ist der erste Schritt zur Vorbereitung auf die kommende Heizsaison.

Die Heizsaison beginnt in der Regel am 1. Oktober und endet am 31. April. Dieser Zeitraum hat sich in Deutschland als Heizperiode etabliert, er ist jedoch nicht gesetzlich geregelt. Gehört Ihnen die Heizanlage selbst, zum Beispiel in Ihrem Eigenheim, können Sie frei entscheiden, wann Sie heizen und wann nicht. Als Mieter*in sind Sie auf die Einstellungen des/der Vermieter*in angewiesen.

Als Orientierung dafür gelten Gerichtsurteile, die regional unterschiedlich ausfallen können, oder die Heizperiode ist im Mietvertrag festgeschrieben.

Raumtemperatur während der Heizsaison

Tagsüber (6 bis 23 Uhr) und nachts müssen während der Heizperiode bestimmte Raumtemperaturen erreicht werden.

  • Tagsüber: 20° C in Wohnräumen, 21° C in Bädern und Toiletten
  • Nachts: 18° C in allen Räumen

Sinkt die Außentemperatur unter 16 Grad Celsius ab und steigt in den darauffolgenden zwei Tagen nicht mehr über 20 Grad, haben Mieter*innen ebenfalls ein Recht auf eine funktionierende Heizung. In den letzten Jahren waren auch im Oktober nicht selten noch Temperaturen über 20 Grad Celsius draußen. Das Thema Heizen scheint da noch fern zu sein. Doch gerade diese Zeit lohnt es sich zu nutzen, um die Heizung für den kommenden Winter fit zu machen.

Erste Heizsaison mit neuer Förderlandschaft

Sie überlegen schon länger, Ihre Heizung auszutauschen? Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gibt es dafür Förderungen zwischen 20 und 45 Prozent. Lassen Sie sich jetzt von einem/einer Energieberater*in bei der Planung unterstützen. Den kommenden Sommer können Sie dann für die Umsetzung nutzen, sodass Sie in der nächsten Heizsaison mit einer modernen Anlage Geld und Energie sparen können.

3 Tipps zur Vorbereitung auf die Heizsaison

Mit wenigen Handgriffen können Sie Ihr Zuhause auf die Heizsaison vorbereiten. So sorgen Sie dafür, dass Sie effizienter heizen und Heizkosten sparen.

1. Heizkörper abstauben

Saubere Heizkörper tragen zu einem gesunden Raumklima bei und laufen effizienter, das heißt, sie verbrauchen weniger Energie. Denn Ablagerungen und Staub wirken wie ein Isolator und können den Wirkungsgrad verringern. Außerdem gelangt der Staub mit der warmen Luft in den Raum. Daher sollten Heizkörper einmal im Jahr vor Beginn der Heizsaison ordentlich gereinigt werden. Um optimal in die Zwischenräume zu gelangen, gibt es spezielle Heizkörperbürsten oder auch Staubsaugeraufsätze für verschiedene Arten von Heizkörpern zu kaufen. Aber auch das Standard-Putzequipment erfüllt hier seinen Zweck. Gegen hartnäckige Ablagerungen helfen die üblichen Hausmittel wie Backpulver, Essig und Zitrone.

2. Wasserdruck prüfen

Ist der Wasserdruck innerhalb eines Heizsystems zu gering, verteilt sich die Wärme nicht gleichmäßig. Prüfen Sie das Manometer der Heizanlage: Liegt die Nadel außerhalb des grünen Bereichs, sollten Sie sich an eine/n Installateur*in bzw. Ihre/n Vermieter*in wenden. Haben Sie keinen Zugang zur Heizanlage, erkennen Sie einen möglichen Unterdruck daran, dass die Heizkörper kalt bleiben oder ein Gluckern zu hören ist. Bei diesen Anzeichen wenden Sie sich ebenfalls an das Fachpersonal. Bewohner*innen mit Gasetagenheizung können den Druckausgleich ggf. sogar selbst vornehmen, wenn das mit dem/r Vermieter*in vereinbart ist.

Ihnen sind andere Störungen an Ihrer Heizung aufgefallen? Hier finden Sie Lösungen für die gängigsten Heizungsprobleme!

3. Heizkurve einstellen

Die Heizkurve ist ein wichtiges Instrument für eine effiziente Heizung. Sie bestimmt die Vorlauftemperatur – ist sie optimal eingestellt, steigt die Vorlauftemperatur bei sinkenden Außentemperaturen und umgekehrt. Ziel ist eine möglichst flache Heizkurve, durch die der Nutzungsgrad steigt und die Wärmeverluste der Heizung so gering wie möglich bleiben – natürlich bei angenehmen Raumtemperaturen. Ein Fachbetrieb kann die Heizkurve optimal einstellen. Oder Sie probieren selbst, die optimale Heizkurve zu finden. Dafür können Sie zum Beispiel einen Raum über mehrere Tage beobachten und so herausfinden, welche Einstellungen für die besten Ergebnisse sorgen.

Sie wollen noch mehr an Ihrer Heizung optimieren?

Prüfen Sie, ob Ihre Anlage noch optimal läuft, auch die Rohrleitungen sollten Sie hierbei in Augenschein nehmen. Fällt Ihnen dabei auf, dass die Rohre noch nicht gedämmt sind, können Sie sie direkt selbst isolieren und damit schon einiges an Energie sparen. Haben Sie die Sommerzeit für Sanierungen oder Modernisierungen genutzt? Dann lassen Sie abschließend noch einen hydraulischen Abgleich durchführen, damit sich das Heizwasser optimal in der Anlage verteilt.

Noch mehr Infos zum Thema Heizen finden Sie auf www.heizspiegel.de.

Finden Sie Ihr Sparpotenzial heraus – mit dem kostenlosen Heizkosten-Rechner!

Mit dem HeizCheck können Sie in wenigen Minuten ermitteln, wie viel Heizenergie Sie verbrauchen und wie viel Sie dabei sparen können. 90 Prozent aller Haushalte zahlen zu viel fürs Heizen – prüfen Sie, ob auch Sie dazugehören.

Zum HeizCheck