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Bundesweiter Heizspiegel 2009 veröffentlicht

Jeder Bundesbürger hat im vergangenen Jahr 17 Prozent mehr für das Heizen der Wohnung ausgeben müssen. Das geht aus dem Bundesweiten Heizspiegel 2009 hervor, der am 1. Oktober veröffentlicht wurde.

Dafür wertete co2online bundesweit 52.000 Gebäudedaten aus. Das Bundesumweltministerium fördert die Heizspiegelkampagne im Rahmen der Klimaschutzinitiative.

Der aktuelle Bundesweite Heizspiegel zeigt: Durchschnittlich 880 Euro kostete das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl im vergangenen Jahr. Das sind 180 Euro mehr als im Jahr zuvor. Mieter mit Erdgasheizung zahlten 800 Euro (+ 65 Euro), während die Heizkosten für Fernwärme 840 Euro betrugen (+ 130 Euro). Damit stiegen die Heizkosten im Schnitt gegenüber 2007 bei Heizöl um 26 Prozent, bei Erdgas um 8 Prozent und bei Fernwärme um 17 Prozent.

 

Hohe Energiepreise als Grund für gestiegene Heizkosten

„Das liegt vor allem an den gestiegenen Energiepreisen“, sagt Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB). „Zudem musste mehr geheizt werden, weil der vergangene Winter kälter war als 2007“, so Siebenkotten.

Unabhängig von der Entwicklung der Energiepreise besteht in Deutschlands Wohnhäusern ein enormes Sparpotenzial durch wärmetechnische Modernisierung. Allerdings gibt es regionale Unterschiede: „Im Osten des Landes ist lediglich jede vierte Häuserfassade gedämmt“, bilanziert Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online. Im Westen gibt es noch mehr Nachholbedarf. „Dort ist nur jedes zehnte Gebäude ordentlich gedämmt“, so Hengstenberg.

Kostenloses Heizgutachten gibt konkrete Empfehlungen

Verbrauchen die eigenen vier Wände zu viel Heizenergie? Der Bundesweite Heizspiegel liefert Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen für das Abrechnungsjahr 2008, getrennt nach den Energieträgern Erdgas, Heizöl und Fernwärme. Das kostenlose Heizgutachten informiert detailliert über die eigenen Heizkosten und zeigt, wo und in welchem Umfang Sparpotenzial besteht. Innerhalb weniger Wochen erstellt co2online das Gutachten und empfiehlt konkrete weitere Schritte. Mieter erhalten zudem eine fachliche Stellungnahme mit der sie ihre Vermieter über das Ergebnis der  Heizkostenanalyse informieren können.

Kommunen und Beratungseinrichtungen können größere Mengen des Bundesweiten Heizspiegels 2009 über unser Bestellformular bestellen.

Mehr Informationen gibt es auf der Seite Kommunen unter 50.000 Einwohner und im Verbraucherbereich.

Verbraucher können den Bundesweiten Heizspiegel 2009 als PDF-Dokument (459 KB) herunterladen.

 

Weitere Energiespartipps des DMB gibts hier.