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Berliner Energietage: Geldanlage mit Klimaschutz?

Eine neue Umfrage von co2online zeigt: Das Interesse an nachhaltigen Geldanlagen ist groß. Immer mehr Menschen wollen klimafreundlich investieren – und haben Fragen. Einige davon haben wir bei den Berliner Energietagen mit Expert*innen diskutiert.

Rund 380 Anmeldungen gab es für die Veranstaltung mit dem Titel „360° Klimaschutz – Nachhaltige Finanzprodukte im Klimaschutzfahrplan“ am vorletzten Tag der Berliner Energietage 2021. Die Moderation lag in den Händen von Janine Steeger.

Auf dem virtuellen Podium waren neben co2online auch die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF), Finanztip und die KlimaGut Immobilien AG vertreten:

  • Tanja Loitz, co2online-Geschäftsführerin
  • Susann Bollmann (DENEFF)
  • Hermann-Josef Tenhagen, Finanztip-Chefredakteur
  • Fabian Tacke, Forum nachhaltige Geldanlagen (FNG)

Umfrage zu Geldanlagen und Klimaschutz

Neben Fragen aus dem Chat gab es als Input eine Straßenumfrage sowie erste Ergebnisse einer Umfrage von co2online in Kooperation mit DENEFF und Finanztip. Über die Hälfte der rund 1.300 Befragten will in Zukunft nachhaltig investieren. Wichtigstes Kriterium ist für die Befragten der Klimaschutz – und die meisten wünschen sich mehr Transparenz sowie unabhängige Informationen zu nachhaltigen Geldanlagen.

Für den Klimaschutz sieht Tanja Loitz viele Anknüpfungspunkte, auch im Alltag von Verbraucher*innen: „Bei welcher Bank habe ich mein Girokonto? Wo lege ich Festgeld oder Geld für meine Kinder an? Und bei Maßnahmen an meinem Haus stellt sich die Frage: Wie kann ich das grüner finanzieren?"

Großer Einfluss kleiner Geldanlagen

Wir alle haben einen großen Hebel, meint Fabian Tacke vom Forum nachhaltige Geldanlagen: „Denn die eigentlichen Investoren sind nicht die Manager von Aktienfonds, sondern die Kunden. Und die sollten ihren Einfluss nicht unterschätzen.“ Das beste Beispiel seien die vielen bereits so finanzierten Windkraftwerke und Solarparks.

„Auch große Investoren haben ein hohes Interesse an nachhaltigen Gebäuden“, sagt Susann Bollmann von der DENEFF. „Denn die haben die Chance, auch im Jahr 2050 noch mit den Klimaschutzzielen übereinzustimmen.“ Dass das inzwischen ein entscheidendes Kriterium ist, bestätigt Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von Finanztip: „Viele Beispiele zeigen, dass es sich nicht lohnt, in Firmen zu investieren, die viel Klimamist machen. Nachhaltige Fonds sind ein besseres Investment.“

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