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Abwrackprämie für alte Heizungen: Tipps für Hauseigentümer

Für alte Ölheizungen könnte es bald eine Abwrackprämie geben. Für viele Hauseigentümer sicherlich ein Grund, erst einmal abzuwarten. Aber lohnt es sich wirklich, auf neue Fördermittel zu setzen? Drei Gründe sprechen dagegen, vor allem bei Heizungen, die 15 Jahre oder älter sind.

Abbau des alten Heizkessels.
  1. Ältere Heizungen könnten im nächsten Winter ausfallen.
  2. Sinkende Energiekosten bringen oft mehr ein als Fördermittel.
  3. Energieberater und Handwerker sind schon jetzt stark ausgelastet.

Ist die Heizung 15 Jahre oder älter, rechnet sich in den meisten Fällen ein Austausch (zum Rechner). Außerdem besteht die Gefahr, dass die Heizanlage ausfällt. Je älter die Anlage, desto größer das Risiko. So kann es im Winter unangenehm kalt und unnötig teuer werden. Wenn Sie jetzt planen, sind Sie für den Ernstfall gerüstet.

Bei Heizungen, die jünger als 15 Jahre sind, wird eine Optimierung empfohlen. Mit einer neuen Heizungspumpe oder einem hydraulischen Abgleich lassen sich die Heizkosten oft deutlich senken. Die Maßnahmen sind vergleichsweise günstig und werden noch bis zum Jahr 2020 mit 30 Prozent Zuschuss gefördert.

Dazu kommt, dass die Höhe der Förderung nicht unbedingt entscheidend ist. Schon jetzt gibt es in vielen Fällen 10 oder 15 Prozent Zuschuss. Noch mehr sparen können Sie jedoch bei den laufenden Kosten für Energie. Da kommt über die Jahre schnell mehr zusammen als mit dem Zuschuss. Je früher Sie also Energie sparen, desto besser! Außerdem kann es schon jetzt dauern, bis Sie einen Termin bei einem Energieberater oder Handwerker bekommen.

Wichtiger als die Abwrackprämie: planen, optimieren und kontrollieren

Mit einer neuen Heizung wird oft nicht das volle Sparpotenzial ausgeschöpft, wie Untersuchungen von co2online zeigen. Deswegen sollten Hauseigentümer auf drei Dinge achten:

  • Energieberatung nutzen: von der Planung bis zur Erfolgskontrolle
  • Heizung optimieren: nach dem Einbau per hydraulischem Abgleich auf das Gebäude einstellen
  • Erfolg kontrollieren: Energieverbrauch dokumentieren und bei Bedarf nachjustieren

Wie das geht, können Sie im Artikel „Neue Heizung kaufen: Schritt für Schritt” nachlesen.