29. Oktober: Tag des Einbruchschutzes & Beginn der Winterzeit

Mit dem Beginn der Winterzeit warnt die Polizei besonders vor Einbrechern. Aber: Schon kleine Sicherheitsvorkehrungen schützen effektiv vor Langfingern. Mieter und Eigentümer profitieren von erhöhten staatlichen Förderungen – und schützen so sogar das Klima.

Wenn Deutschland seine Uhren auf Winterzeit stellt, beginnt die Hochsaison für Einbrecher: Fast die Hälfte aller Einbruchsversuche ereignen sich zwischen November und Februar. Die gute Nachricht: Schon mit vergleichsweise einfachen und günstigen Maßnahmen können sich Eigentümer und Mieter wirksam gegen ungebetene Gäste schützen – und dazu Geld vom Staat nutzen. Die KfW-Bank hat zuletzt die Fördermittel für niedrigschwellige Einbruchschutzmaßnahmen erhöht: Über das Förderprogramm 455 gibt es jetzt 20 Prozent zu den Kosten für Sicherheitsvorkehrungen zwischen 500 und 1.000 Euro dazu. Ursprünglich waren es lediglich 8 Prozent Investitionszuschuss.

„Einbruchhemmende Schlösser, Aufschraubsicherungen oder Querriegel für Türen und Fenster – das sind nur einige der Maßnahmen, die in den vom Staat mit 20 Prozent bezuschussten Bereich fallen“, erklärt Kristin Fromholz, Leiterin der Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“. „Für Hausbesitzer ist das Kombinieren verschiedener Maßnahmen besonders interessant: Einbruchschutz lässt sich zum Beispiel mit einer energetischen Sanierung verbinden. Denn das lässt sich auch gemeinsam fördern“, so Fromholz weiter.

Zuschuss oder Kredit: Fördermittel für Einbruchschutz – und Energieeffizienz

Wer sein Zuhause also vor Einbrechern schützen will und gleichzeitig Energie sparen möchte, der kann Einbruchschutz im Zuge einer energetischen Sanierung mit umsetzen und dabei ebenso von staatlicher Unterstützung profitieren: der Einbau von wärmedämmenden, aber auch einbruchsicheren Türen und Fenstern wird über einen vergünstigten Förderkredit in Höhe von bis zu 30.000 Euro durch das KfW-Programm „energieeffizient sanieren“ gefördert. So erhalten Hauseigentümer nicht nur mehr Sicherheit und Komfort, sondern senken auch ihre laufenden Kosten und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

Zuschüsse für die Finanzierung kleinerer Einbruchschutzmaßnahmen gibt es auch oberhalb von 1.000 Euro Investitionskosten über das KfW-Programm 455: Bei Investitionen zwischen 500 und 1.000 Euro übernimmt der Gesetzgeber zwanzig Prozent der Kosten, bei Kosten zwischen 1.000 und 15.000 Euro immerhin noch zehn Prozent. Vergünstigte Kredite für größere Investitionen in den Einbruchschutz gibt es in Höhe von maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit über das Förderprogramm 159, welches übrigens auch den Abbau von Barrieren in der Wohneinheit fördert.

Mehr Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten zum Einbruchschutz und über weitere Fördermöglichkeiten finden Sie auf der Webseite der Kampagne „Unser Haus: Effizient, komfortabel, sicher”.