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Energiesparlampen: Eine Gefahr für unsere Gesundheit?

Stimmt es, dass Energiesparlampen nicht nur Quecksilber und andere giftige Stoffe enthalten, sondern auch Elektrosmog verursachen? (Jens Hakenes, Berlin)

Glühlampenverbot(c) Cmon - Fotolia.com

(Dr. Peter Schick, Stiftung Warentest): „Wir messen bei allen von uns geprüften Lampen stets auch die enthaltene Quecksilbermenge. Wenn eine Energiesparlampe zu Bruch geht, besteht keinerlei Gefahr durch Quecksilber, weil die Menge einfach zu gering ist. Alleine durch das übliche Lüften im Haushalt liegt die Konzentration von Quecksilber in der Raumluft immer deutlich unter dem Wert, der lebenslang erträglich ist -– sogar, wenn man jedes Jahr mehrere Lampen zerbrechen und nicht wegräumen würde.

Mit dem Begriff ‚Elektrosmog‘ sind Befürchtungen und Ängste verbunden. Das ist bei kleinen elektrischen Haushaltsgeräten wie Lampen nicht angebracht. Um objektive Angaben machen zu können, messen wir dennoch bei jedem Test exemplarisch immer an einigen Lampen die elektromagnetischen Wechselfelder in dreißig Zentimetern Abstand. Die Referenzwerte der internationalen Strahlenschutzkommission werden oft nicht einmal zu fünf Prozent erreicht.

Im Rahmen unserer umfangreichen Umweltprüfungen ermitteln wir im Chemielabor auch die von eingeschalteten Lampen an die Raumluft abgegebenen Stoffe (VOC: flüchtige organische Verbindungen) sowie den Geruch. Zwar können wir regelmäßig dank der enormen Empfindlichkeit der eingesetzten Messmethoden eine ganze Reihe von Stoffen nachweisen, jedoch sind die Mengen so winzig, dass keine gesundheitlichen Gefahren vorhanden sind.“

Tipp der Redaktion: Weitere Infos über LEDs und Energiesparlampen gibt's in unserem Beleuchtungs-Spezial. Hier finden Sie auch zahlreiche Tipps, etwa wie Sie Energiesparlampen korrekt entsorgen.

 

Hier geht es zu allen Fragen und Antworten des Klima-Orakels.