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Häufige Fragen zum Energiesparen

Warum ist eine Nachtspeicherheizung nicht klimafreundlich?

Vom Heizen mit Strom ist grundsätzlich abzuraten, da es ineffizient ist, elektrische Energie „zu verheizen“. Bei der Erzeugung von Strom (die eigentlich ja eine Energiewandlung von zumeist Wärmeenergie in elektrische Energie ist), kommt es nämlich immer zu erheblichen Energieverlusten. Nun ist es natürlich möglich, Stromheizungen mit Ökostrom zu betreiben. Dies ist natürlich wesentlich umweltfreundlicher, als herkömmlichen Strom zu nutzen. Aber auch hier gilt: Der Ökostrom sollte effizienter und damit sinnvoller genutzt werden, da auch die Erzeugung von Ökostrom Umweltauswirkungen hat. Als weiteres Argument für Nachtspeicherheizungen wird oft angeführt, dass man diese als Energiespeicher für erneuerbare Energien nutzen könnte. Aber dafür eignen sie Stromheizungen sehr eingeschränkt, da sie nur nachts und auch nur in der kalten Jahreszeit zur Verfügung stehen. Außerdem ist der Betrieb einer Nachtspeicherheizung einfach signifikant teurer als das Heizen mit Öl oder Gas. Mehr Informationen zum Thema Nachtstrom und zur Förderung des Heizsystem-Wechsels finden Sie in unserem Nachtspeicher-Dossier.

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Wäre ein hydraulischer Abgleich für mich sinnvoll?

Das Prinzip des hydraulischen Abgleichs ist schnell erklärt: Mit der richtigen Verteilung der Wärmeenergie für gleichmäßig warme Räume sorgen. Diese Maßnahme ist sehr häufig ein effektiver und kostengünstiger Weg, Heizkosten zu sparen und gleichzeitig den Wohnkomfort zu erhöhen. Antworten zu allen Fragen rund um den hydraulischen Abgleich erhalten Sie auf den Seiten der Kampagne „Meine Heizung kann mehr".

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Meine Ölheizung ist 20 Jahre alt – lohnt sich ein Austausch?

Ja, moderne Heizkessel mit Brennwerttechnik sparen nicht nur Energiekosten, sondern sind auch umweltfreundlicher. Über den Daumen gepeilt rechnet sich ein Kesseltausch finanziell schon nach acht Jahren. Bitte achten Sie darauf, dass der Heizungsfachmann nach dem Einbau des neuen Kessels auch einen hydraulischen Abgleich durchführt. So arbeitet die Heizungsanlage noch effizienter. Anstatt den alten Heizkessel durch einen neuen zu ersetzen, können Sie auch auf eine Holzpelletsheizung umsteigen, wenn Sie genügend Platz dafür haben. Wo jetzt noch Ihr Öltank steht, kann dann der Lagerraum für die Holzpellets entstehen, die zu den regenerativen Energien zählen.

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Welche Energiesparmaßnahmen sind besonders wirksam und auch bezahlbar?

Die folgenden Energiesparmaßnahmen sind besonders wirksam und im Vergleich zu den großen Sanierungsprojekten günstig zu haben:

Hydraulischer Abgleich

Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass jeder Ihrer Heizköper die richtige Menge Warmwasser erhält. Dafür muss ein Fachmann die optimale Heizlast Ihrer Räume berechnen und anschließend Ihr Heizsystem entsprechend einstellen. Durchschnittlich kostet der hydraulische Abgleich zwischen 650 und 1.250 Euro – je nachdem, wie viele Thermostatventile ersetzt werden müssen und ob die Heizungspumpe getauscht wird. Dafür sparen Sie pro Jahr etwa 100 bis 200 Euro Energiekosten. Ob sich ein hydraulischer Abgleich für Ihr Haus lohnt, können Sie mit dem WärmeCheck berechnen.

Heizungspumpe austauschen

Heizungspumpen sind für fünf bis zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs im Haus verantwortlich. Der Einsatz einer modernen, hocheffizienten Pumpe kann sich daher schon binnen weniger Jahre rechnen. Eine neue Pumpe kostet mit Montage etwa 400 bis 500 Euro. Prüfen Sie mit dem PumpenCheck, ob sich der Austausch Ihrer Pumpe rechnet.

Der hydraulische Abgleich und der Austausch von Heizungspumpen wird im Rahmen des Programms zur „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ vom Staat bezuschusst. 

Heizungsrohre im Keller dämmen

Wenn es in Ihrem unbeheizten Keller sehr warm ist, sind vermutlich die Heizungs- und Warmwasserrohre nicht gedämmt. So verpufft ein großer Teil der Wärme im Keller, anstatt Ihr Wohnzimmer zu beheizen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern laut der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2009 sogar eine Ordnungswidrigkeit. Sie können die Rohre in Ihrem Keller problemlos selbst dämmen: Im Baumarkt finden Sie Material für das Isolieren von Rohrleitungen in handlichen, geraden Stücken. Winkelstücke schneiden Sie einfach mit einem scharfen Messer zu und Verbindungsstellen umwickeln Sie mit selbstklebendem Alu-Band.

Hier finden Sie weitere Tipps zum Heizenergie sparen.
Und hier finden Sie Tipps zum Strom sparen.

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Welche Haushaltsgeräte brauchen am meisten Strom?

Am meisten Strom verbrauchen Wäschetrockner, Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen sowie Geräte, die permanent in Betrieb sind. Deshalb sollten Sie beim Kauf dieser Geräte immer darauf achten, dass Sie als besonders energieeffizient ausgezeichnet sind. Oft lohnt sich auch ein frühzeitiger Austausch der alten Stromfresser. Bei Kühlschränken können Sie das mit dem KühlCheck ausrechnen. Wenn Sie kein Geld für neue, effiziente Geräte ausgeben möchten, können Sie auch im Alltag eine Menge Strom sparen. Der wichtigste Tipp: Schalten Sie konsequent alle Geräte aus, die Sie nicht nutzen. Weitere Infos finden Sie in unserer Rubrik Strom sparen.

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