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Smarte Heizung im Mehrfamilienhaus

Eine Heizung, die sich aufgrund von Wetterprognosedaten selber vorausschauend reguliert? Was für manch einen wie Zukunftsmusik klingt, ist für Sanne de Wit schon Realität. Denn in der Mietwohnung der Niederländerin, die seit einigen Jahren in Berlin lebt, wird die Heizung auf innovative Weise geregelt.

HeizCheck: Heizenergieverbrauch prüfen

Sie möchten wissen, ob sich eine neue Heizanlage für Sie lohnt? Prüfen Sie zunächst, ob Ihre bisherigen Heizkosten zu hoch sind:

Sane Wit vor ihrem Haus.

Mieterin Sane de Wit ist mit der innovativen Heizungssteuerung sehr zufrieden.

Die wichtigsten Erfahrungen auf einen Blick:

  • der Einbau der Sensoren geht schnell und ohne Einschränkungen für die Mieter 
  • Mieter können per Smartphone-App ihre Messdaten einsehen 
  • mit der Monitoring-Funktion werden Fehler schneller entdeckt und behoben

Mieterin sehr zufrieden

Sane Wit an der Heizung.

Sanne de Wit ist mit der modernen Wärmeregulierung sehr zufrieden. Kein Ärger, keine komplizierte Technik – alles gut. Und wenn es im Heizungsbetrieb Probleme gibt, sind diese meistens schnell gelöst. Dank eines digitalen Monitorings wissen die Installateure direkt, wo das Problem liegt.

Das Objekt:

  • Mehrfamilienhaus mit 25 Haushalten 
  • Baujahr: nach 1900 
  • Heizkosteneinsparung: jährlich ca. 12 % für das gesamte Haus

Monitoring inklusive

Die Idee für den Einbau der innovativen Steuerungs- und Monitoringtechnik hatte Till Eichmann, Sanne de Wits Vermieter. Ihm war es wichtig, in seinen Immobilien Energie- und Heizkosten zu senken. Außerdem lässt sich mit dem System nicht nur die Raumtemperatur energieeffizient regeln. Die integrierte Monitoring-Funktion hilft, Fehler und Störungen im Betrieb schneller und genauer zu identifizieren und zu beheben.

Unkomplizierter Einbau

Das System besteht aus mehreren Sensoren, die schnell, unkompliziert und ohne Beeinträchtigungen für die Bewohner installiert wurden. Rückmeldungen seitens der Mieter gab es laut Eichmann kaum. „Das werte ich als gutes Zeichen“, resümiert er. Und auch jetzt, nachdem die Anlage seit zwei Jahren in Betrieb ist, zeigt er sich zufrieden. Die prognostizierten Einsparungen wurden erreicht und es gab keine großen Probleme. „In der Summe“, findet Eichmann, „ein sehr entspanntes Projekt“.

Sane Wit auf dem Balkon.

„Die Heizungssteuerung in meiner Wohnung ist innovativ, unscheinbar und unkompliziert.“ Sanne de Wit, Mieterin

Wie wird das Wetter?

Eine Heizungssteuerung mit Wetterprognose ermöglicht eine vorausschauende Heizungsregelung. Das System bezieht die Wetterprognosedaten des jeweiligen Ortes für die nächsten drei bis vier Stunden aus dem Internet. Kündigen sich Änderungen an, kann das System frühzeitig reagieren. So werden große Ausschläge nach oben oder unten vermieden und die Raumtemperatur wird durchgehend konstant gehalten.

Die Installation des gesamten Systems geht schnell. In erster Linie müssen Sensoren an Vor- und Rücklauftemperatur, an der Verbrauchsstelle und in den Wohnungen installiert werden.

Stichwort „Smarte Heizungssteuerung“

Eine auf Wetterdaten basierende Heizungssteuerung wird auch als smarte Heizungssteuerung bezeichnet. Entsprechende Systeme sind auch für Eigenheimbesitzer interessant. Experten und Hersteller sehen das Sparpotenzial bei 8 bis 26 Prozent.

Einsparziele erreicht

Die erreichten Einsparungen bei den Heizkosten liegen laut Eichmann bei circa 12 Prozent. Die Hälfte des eingesparten Gelds wird genutzt, um die laufenden Kosten zu decken, die andere Hälfte wird an die Mieter in Form niedriger Heizkosten weitergegeben. Durch eine BAFA-Förderung, die Eichmann in Anspruch genommen hat, wird der Anreiz für eine Heizungssteuerung mit Wetterprognose für Vermieter noch attraktiver.

Transparenz für die Mieter

Sane Wit am Raumthermostat.

In den Mietwohnungen selbst werden nur Sensoren installiert, die die aktuelle Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit messen. Die Ergebnisse werden nicht nur an die Software zur Heizungssteuerung weitergegeben, sie sind auch für die Mieter transparent. Wer genau wissen will, was in der eigenen Wohnung erfasst wird, kann mit einem QR-Code an den Sensoren eine Smartphone-App installieren. Diese zeigt dann die Messdaten in der eigenen Wohnung an.

BAFA-Förderprogramm „Heizungsoptimierung"

Mit diesem Förderprogramm soll die Energieeffizienz bei der Wärmeversorgung von Gebäuden gesteigert werden. Gefördert werden der Einbau von modernen, hocheffizienten Pumpen, die Durchführung des hydraulischen Abgleichs und Optimierungsmaßnahmen am gesamten Heizsystem.

Weiterführende Informationen zur Heizungssteuerung im Mehrfamilienhaus

Smarte Heizungssteuerung

    Heizspiegel

    Mit dem Heizspiegel und dem Heizkostenrechner erfahren Mieter, wo sie mit ihrem Heizenergieverbrauch stehen und welche Einsparpotenziale es am Gebäude gibt: www.heizspiegel.de