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Förderprogramm: BAFA - Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien: Wärmepumpe (Zuschuss)

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Errichtung von effizienten Wärmepumpen bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung zur:

  • Kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von Gebäuden
  • Raumheizung von Gebäuden, wenn die Warmwasserbereitung des Gebäudes zu einem wesentlichen Teil durch andere erneuerbare Energien erfolgt
  • Raumheizung von Nichtwohngebäuden
  • Bereitstellung von Prozesswärme
  • Bereitstellung von Wärme für Wärmenetze

Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und gemeinnützige Organisationen (Vereine, kirchliche Einrichtungen ...)
  • Unternehmen, Betriebe, freiberuflich Tätige oder Genossenschaften
  • Contractoren.

Beschreibung des Förderprogramms:

Basisförderung:

  • Elektrische Wärmepumpen
    • Wärmequelle Luft: Die Basisförderung beträgt bis zu 40 Euro je kW installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:
      • 1.500 Euro je Anlage bei leistungsgeregelten und/oder monovalenten Wärmepumpen
      • 1.300 Euro je Anlage bei allen sonstigen elektrischen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Luft.
    • Wärmequelle Erde und Wasser: Die Basisförderung beträgt bis zu 100 Euro je kW installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:
      • 4.000 Euro je Anlage bei allen elektrischen Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdwärme oder Wasser
      • 4.500 Euro je Anlage für die Errichtung von elektrischen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdwärme, sofern gleichzeitig dazugehörige Erdsondenbohrungen errichtet werden.
  • Sorptions- und gasmotorische Wärmepumpen
    • Die Basisförderung beträgt bis zu 100 Euro je kW installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch 4.500 Euro je Anlage (alle Wärmequellen).

Zusatzförderung:
Zusätzlich zur Basisförderung können ein oder mehrere Zusatzförderungen in Anspruch genommen werden.
  • Kombinationsbonus:
    • Der Zuschuss beträgt zusätzlich 500 Euro je Anlagenkombination.
    • Voraussetzung:
      • gleichzeitige Errichtung einer förderfähigen Solarkollektoranlage oder einer Biomasseanlage.
      • gleichzeitige Errichtung einer nicht nach den Richtlinien förderfähigen Solarkollektoranlage mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 7 m² (zum Beispiel photovoltaisch-thermische Solarkollektoranlagen), sofern diese einen Beitrag als Wärmequelle für die Wärmepumpe leistet.
      • dem Anschluss der Wärmepumpe an ein Wärmenetz.
  • Gebäudeeffizienzbonus:
    • Der Zuschuss beträgt zusätzlich 50 Prozent der Basis- oder Innovationsförderung.
    • Voraussetzung: Die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55 müssen erfüllt werden.
  • Einzelmaßnahme Optimierung der Heizungsanlage:
    • Für Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Errichtung einer förderfähigen Wärmepumpe erfolgen, kann einmalig ein Investitionszuschuss bis höchstens 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten und höchstens 50 Prozent der Basisförderung für die Wärmepumpe gewährt werden.
    • Liegt die Inbetriebnahme einer in diesem Förderprogramm geförderten Wärmepumpe bereits über 3 Jahre zurück, jedoch nicht länger als 7 Jahre, kann einmalig für Maßnahmen zur Optimierung dieser Anlage ein Investitionszuschuss in Höhe von 200 Euro, höchstens jedoch in Höhe der förderfähigen Kosten gewährt werden. Förderbeträge unter einem Betrag von 100 Euro werden nicht ausgezahlt.
    • Zur Optimierung einer im Rahmen dieses Förderprogramms geförderten Wärmepumpe nach mindestens einem Betriebsjahr nach Inbetriebnahme wird ein Zuschuss bis 250 Euro gewährt.
  • Lastmanagementfähigkeit:
    • Eine Zusatzförderung von bis zu 500 Euro kann gewährt werden, wenn die Anlage lastmanagementfähig ist, d. h. Schnittstellen vorhanden sind, um die Wärmepumpe netzdienlich aktivieren zu können.
    • Fördervoraussetzungen sind die gleichzeitige Errichtung eines Pufferspeichers mit einem Volumen von mindestens 30 Liter pro kW sowie das Zertifikat „Smart Grid Ready“ oder eine Herstellererklärung, dass die Anforderungen des Zertifikats erfüllt werden.
Die Förderung muss immer vor Umsetzung der Maßnahme bzw. Vertragsschluss mit dem Installateur beim BAFA beantragt werden. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online. Kumulierung: Bei Maßnahmen, die über das BAFA gefördert werden – außer bei Prozesswärme –, darf die Gesamtförderung höchstens das Doppelte des nach den Richtlinien gewährten Förderbetrages betragen (insbesondere bei Inanspruchnahme ergänzender Förderprogramme der Bundesländer). Für den Fall, dass diese Höchstgrenze überschritten würde, werden die Fördermittel des Bundes auf die vorstehende Förderhöchstgrenze gekürzt.

Kontakt zur Antragstelle:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Erneuerbare Energien
Frankfurter Straße 29 - 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196/908-1625
Fax: 06196/908-1800
Internet: www.bafa.de

Kontakt zum Fördergeber:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Stresemannstraße 128 - 130
10117 Berlin
Telefon: 030/18 305-0
Fax: 030/18 305-2044
E-Mail-Adresse: service@bmub.bund.de
Internet: www.bmub.bund.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Wärmepumpe

Übersicht über alle Förderprogramme