Förderprogramm: Stadt München - Förderprogramm Energieeinsparung, Sondermaßnahmen (Zuschuss)

Was wird gefördert?

Gefördert werden nach Einzelfallentscheidung Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen, die nicht im regulären Förderkatalog enthalten sind. Beispiele für förderfähige Sondermaßnahmen sind:

  • Wärmeschutzmaßnahmen an denkmalgeschützten Bauteilen, bei denen im Rahmen der Auflagen der Denkmalschutzbehörde das Maximum anWärmeschutz umgesetzt wird
  • Einbau einer transparentenWärmedämmung
  • Einbau gasbetriebenerWärmepumpen
  • Biomassefeuerungen mit einer Nennleistung von mehr als 100 kW zurWärmeversorgung von Wohngebäuden
  • Umsetzung innovativer Energiekonzepte
  • Konzepte, bei denen hocheffiziente Schichtpufferspeicher mit einem Volumen von mehr als 2.000 l eingebaut werden
  • solarthermische Sonderprojekte und -bauformen wie z. B. Luftkollektoren, Anlagen mit Langzeitspeichern und solare Kühlung
  • dieWasserkraftnutzung, sofern die betreffende Anlage keine Einspeisevergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhält.

Förderung: Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer (Privateigentümerinnen und Privateigentümer; Eigentümergemeinschaften; juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts) und Betreiberinnen und Betreiber der Anlage (z.B. Dienstleistungsunternehmen im Energiebereich oder Wärmelieferanten/Contractoren) und Bauträger.
  • Antrags- und zuschussberechtigt sind darüber hinaus die Personen oder Firmen (z.B. Architektur- und Planungsbüros und Handwerksbetriebe), die mit der Planung oder Durchführung der Maßnahme beauftragt sind.
  • Wenn die Antragstellerin, der Antragsteller nicht gleichzeitig Gebäudeeigentümerin oder Gebäudeeigentümer ist, muss eine schriftliche Einverständniserklärung der Gebäudeeigentümerin, des Gebäudeeigentümers für die Durchführung der beantragten Energiemaßnahme vorliegen.

Beschreibung des Förderprogramms:

Förderhöhe:

  • Die Höhe des Förderbetrages wird in Anlehnung an die vergleichbaren Fördersätze regulärer Maßnahmen des Programms oder in Anlehnung an die Förderbeträge bei vergleichbaren, bereits als Sondermaßnahme geförderten Maßnahmen ermittelt.
  • Je Antragstellerin oder Antragsteller und Jahr können für diese Maßnahme maximal 50.000 Euro bewilligt werden. Bei Nichtwohngebäuden kommt die De-minimis-Verordnung zur Anwendung.
  • Bonusmaßnahmen: Bei den Maßnahmen „Qualitätssichernde Baubegleitung“, „CO -Bonus“, „Sanierungskonzept Barrierefreiheit“ und „Gebäudebrüterschutz“ handelt es sich um Bonusmaßnahmen. Sie können nur in Kombination mit anderen Maßnahmen beantragt werden.

Kontakt zur Antragstelle:

siehe Fördergeber

Kontakt zum Fördergeber:

Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt
Umweltschutz Bauzentrum
Willy-Brandt-Allee 10
81829 München
Telefon: 089/546366-0
Fax: 089/546366-25
E-Mail-Adresse: bauzentrum.rgu@muechen.de
Internet: www.muenchen.de/bauzentrum

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Fassadendämmung (Bestandsgebäude) | Wärmepumpe (Bestandsgebäude) | Einbau Solarthermieanlage | Photovoltaik | Solarthermie für Warmwasser (Bestandsgebäude) | Solarthermie für Heizung & Warmwasser (Bestandsgebäude) | Erdgaswärmepumpe (Neubau) | Thermosolaranlage für Heizung und Warmwasser | Pelletheizung (Bestandsgebäude) | Holzpelletheizung mit Brennwerttechnik (Neubau) | Pelletheizung mit Niedertemperaturtechnik (Neubau) | Hackschnitzel-Heizung (Neubau) | Scheitholzheizung (Neubau) | Biomasseheizung (KMU) | Energiemanagement (KMU) | Wärmepumpen (KMU) | Photovoltaik (KMU) | Solarthermie (KMU)

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