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Förderprogramm: KfW - Bundesförderung für effiziente Gebäude, Wohngebäude Einzelmaßnahmen – Kredit (261, 262) (Förderkredit)

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden, deren Bauantrag beziehungsweise Bauanzeige zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegen.
  • Gebäudehülle
    • Dämmung der Gebäudehülle (von Außenwänden, Dachflächen, Geschossdecken und Bodenflächen), sowie Erneuerung/Aufbereitung von Vorhangfassaden
    • Austausch von Fenstern und Außentüren
    • Sommerlicher Wärmeschutz durch Ersatz oder erstmaligen Einbau von außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung
  • Anlagentechnik (außer Heizung)
    • Einbau oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen inklusive Wärme-/Kälterückgewinnung
    • Einbau digitales System zur energetischen Betriebs-und Verbrauchsoptimierung (Efficiency Smart Home)
  • Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)
    • Gas-Brennwertheizungen („Renewable Ready“)
    • Gas-Hybridheizungen
    • Solarkollektoranlagen
    • Biomasseheizungen
    • Wärmepumpen
    • Innovative Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien
    • Erneuerbare Energien-Hybridheizungen (EE-Hybride)
    • Gebäudenetz und Anschluss an ein Gebäudenetz oder Wärmenetz.
Für die Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens ist ein Energieeffizienz-Experte aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (Expertenliste) in der Kategorie "Bundesförderung für effiziente Gebäude: Wohngebäude" unter www.energie-effizienz-experten.de einzubinden.

FördermittelCheck: Förderung finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • Freiberuflich Tätige
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • Gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • Sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften.
Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer*innen, Pächter*innen oder Mieter*innen des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie Contractoren.

Beschreibung des Förderprogramms:

  • Finanziert werden bis zu 100 Prozent der energetischen Fachplanungs- und Baubegleitungsleistungen im Zusammenhang der Sanierung von Effizienzhäusern, maximal 60.000 Euro pro Wohneinheit.
  • Folgende Laufzeitvarianten stehen bei einer Mindestlaufzeit von 4 Jahren zur Verfügung:
    • bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 Tilgungsfreijahren
    • bis zu 10 Jahre mit Tilgung in einer Summe am Laufzeitende
    • bis zu 20 Jahre bei höchstens 3 Tilgungsfreijahren
    • bis zu 30 Jahre bei höchstens 5 Tilgungsfreijahre.
  • Der Zinssatz wird für die ersten 10 Jahre der Kreditlaufzeit festgeschrieben. Bei endfälligen Krediten werden die Zinsen für die gesamte Kreditlaufzeit fest vereinbart.
  • Während der tilgungsfreien Jahre werden lediglich die Zinsen auf die ausgezahlten Kreditbeträge fällig. Danach wird der Kredit monatlich in Annuitäten oder bei endfälliger Tilgung zum Laufzeitende zurückgezahlt.
  • Es wird ein Tilgungszuschuss gewährt:
    • Wände, Dachflächen, Keller- und Geschoss­decken dämmen: 20 Prozent
    • Fenster und Außentüren einbauen oder erneuern: 20 Prozent
    • Sommerlichen Wärmeschutz einbauen oder erneuern: 20 Prozent
    • Lüftungsanlagen einbauen: 20 Prozent
    • Digitale Systeme einbauen, die den Energie­verbrauch optimieren oder technische Anlagen smart steuerbar machen: 20 Prozent
    • Gas-Brennwertheizung „Renewable Ready“: 20 Prozent Tilgungs­zuschuss ohne Austausch einer Ölheizung / 20 Tilgungs­zuschuss mit Austausch einer Ölheizung
    • Gas-Hybridheizung: 30 Prozent / 40 Prozent
    • Solarthermie-Anlage: 30 Prozent / 30 Prozent
    • Biomasse-Anlagen und Hybrid­heizungen mit erneuer­baren Energien ohne Emissionsgrenzwert: 35 Prozent / 45 Prozent
    • Biomasse-Anlagen und Hybrid­heizungen mit erneuer­baren Energien mit einem Emissionsgrenzwert für Fein­staub von maximal 2,5 mg/m³: 40 Prozent / 50 Prozent
    • Wärmepumpe und innovative Heizungstechnik: 35 Prozent / 45 Prozent
    • Gebäudenetz oder Anschluss an ein Fern­wärmenetz mit mindestens 25 Prozent erneuer­baren Energien: 30 Prozent / 40 Prozent
    • Gebäudenetz oder Anschluss an ein Fern­wärmenetz mit mindestens 55 Prozent erneuer­baren Energien: 35 Prozent / 45 Prozent
    • Optimierung der Heizungsanlage: 20 Prozent
Weitere Zuschüsse sind:
  • Energetische Fachplanung und Baubegleitung:
    • Ein- und Zweifamilienhaus, Doppel­haus­hälfte und Reihenhaus: 5.000 Euro je Kalenderjahr, maximal 50 Prozent, bis zu 2.500 Euro pro Vorhaben
    • Eigentumswohnung: 2.000 Euro je Kalenderjahr, maximal 50 Prozent, bis zu 1.000 Euro pro Vorhaben
    • Mehrfamilienhaus mit 3 oder mehr Wohneinheiten: 2.000 Euro je Wohneinheit, bis zu 20.000 Euro je Kalenderjahr, maximal 50 Prozent, bis zu 10.000 Euro pro Vorhaben.
  • Nachhaltigkeitszertifizierung:
    • Ein- und Zweifamilienhäuser: 10.000 Euro pro Vorhaben
    • Mehrfamilienhäuser: 4.000 Euro pro Wohneinheit, maximal 40.000 Euro pro Vorhaben
  • Individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP): Wird mit der geförderten Maßnahme ein im Förderprogramm "Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude" geförderter individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) innerhalb eines Zeitraums von maximal 15 Jahren nach Erstellung des iSFP in sinnvoll aufeinander abgestimmten Schritten umgesetzt und dabei mindestens eine Effizienzhaus-Stufe erreicht, so erhöht sich der für diese Effizienzhaus-Stufe vorgesehene Fördersatz um zusätzliche fünf Prozentpunkte (iSFP-Bonus).
Kumulierung:
  • Die Kombination einer BEG-Förderung für dieselbe Maßnahme mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.
  • Eine gleichzeitige Inanspruchnahme mit einer Förderung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG, KWKAusVO) ist nach Maßgabe des KWKG beziehungsweiseder KWKAusVO möglich, in diesen Fällen ist im Rahmen einer Beantragung einer Förderungnach dem KWKG beziehungsweise der KWKAusVO eine Erklärung über die bereits erhaltene investive Förderung abzugeben.
  • Die gleichzeitige Inanspruchnahme einer BEG-Förderung und einer Förderung nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG), einer Bundesförderung für Wärmenetze (zum Beispiel Erneuerbare Energien –Premium, Wärmenetzsysteme 4.0, Bundesförderung für effiziente Wärmenetze), dem Vorgängerprogramm Heizungsoptimierung (HZO) oder dem KfW-Programm "Zuschuss Brennstoffzelle" (433) für dieselben förderfähigen Kosten ist nicht möglich.

Kontakt zur Antragstelle:

Ihr Kreditinstitut

Kontakt zum Fördergeber:

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Informationszentrum werktags 8:00-18:00
Telefon: 069/7431-0, 0800 5 39 90 02
Fax: 069/7431-9500
E-Mail-Adresse: info@kfw.de
Internet: www.kfw.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Dachdämmung | Dämmung der oberen Geschossdecke | Fassadendämmung | Kellerdeckendämmung | Fensteraustausch | Nahwärme / Fernwärme | Biomassenheizung (Holzpellets, Hackschnitzeln, Scheitholz) | Wärmepumpe | Einbau Solarthermieanlage | Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung | Thermosolaranlage für Heizung und Warmwasser | Hydraulischer Abgleich | Austausch Umwälzpumpe | Austausch der Zirkulationspumpe | Hausautomation | Gas-Hybridheizung mit erneuerbaren Energien | Erneuerbare Energien Hybridheizung

Übersicht über alle Förderprogramme