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Förderprogramm: KfW - Energieeffizient Sanieren (Nr. 152) (Förderkredit)

Was wird gefördert?

Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden (wohnwirtschaftlich genutzte Flächen) einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen, für die vor dem 01.02.2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde.

KfW-Effizienzhaus: Gefördert werden Maßnahmen, die dazu beitragen, das energetische Niveau eines KfW-Effizienzhauses zu erreichen. Auf Grundlage der geltenden EnEV werden folgende Niveaus gefördert (je geringer die Zahl, desto effizienter ist das Gebäude):

  • KfW-Effizienzhaus 55
  • KfW-Effizienzhaus 70
  • KfW-Effizienzhaus 85
  • KfW-Effizienzhaus 100
  • KfW-Effizienzhaus 115
  • KfW-Effizienzhaus Denkmal.
Einzelmaßnahmen: Wenn kein KfW-Effizienz­haus-Standard angestrebt wird, werden Einzel­maßnahmen gefördert:
  • Wärmedämmung von Wänden
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Wärmedämmung von Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erneuerung der Heizungsanlage
  • Optimierung der Wärmeverteilung bei bestehenden Heizungsanlagen, sofern diese älter als zwei Jahre sind.
Heizungs- und Lüftungspaket: Im Rahmen des Anreiz­programms Energie­effizienz werden folgende Maßnahmen­pakete gefördert:
  • Heizungs­paket: Austausch ineffizienter Heizungs­anlagen durch effiziente Anlagen in Ver­bindung mit einer optimierten Einstellung
  • Lüftungs­paket: Kombination des Einbaus von Lüftungs­anlagen mit mindestens einer weiteren förder­fähigen Maß­nahme an der Gebäude­hülle.
Des Weiteren wird die Sanierung von Bau­denkmalen oder Gebäuden mit besonders erhaltens­werter Bausubstanz, die Umwidmung Nicht-­Wohn­gebäude in Wohngebäude und der Kauf von saniertem Wohnraum gefördert.

FördermittelCheck: Förderung finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Träger*innen von Investitionsmaßnahmen an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen
  • Ersterwerbende von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen innerhalb von 12 Monaten nach Bauabnahme.
Träger*innen von Investitionsmaßnahmen sind z. B. Privatpersonen, Wohnungseigentümer*innen-Gemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Bauträger, Eigentümer*innen/Betreibende von Wohnheimen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Gebende (Investor). Die KfW gewährt Kredite aus diesem Programm ausschließlich über Banken, Sparkassen und Versicherungen, welche für die von ihnen durchgeleiteten Kredite der KfW die Haftung übernehmen.

Beschreibung des Förderprogramms:

  • Finanziert werden bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten (Architekt, Energieeinsparberatung, etc.), maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit.
  • Folgende Laufzeitvarianten stehen bei einer Mindestlaufzeit von 4 Jahren zur Verfügung:
    • Bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit bei 1 bis 2 Tilgungsfreijahren (10/2)
    • Bis zu 20 Jahre Kreditlaufzeit bei 1 bis 3 Tilgungsfreijahren (20/3)
    • Bis zu 30 Jahre Kreditlaufzeit bei 1 bis 5 Tilgungsfreijahren (30/5)
    • Bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit mit vollständiger Tilgung zum Laufzeitende (10/10).
  • Der Zinssatz wird für die ersten 10 Jahre der Kreditlaufzeit festgeschrieben. Die Verbilligung aus Bundesmitteln erfolgt für die erste insbindungsfrist, maximal für 10 Jahre. Bei Darlehen mit einer Laufzeit von mehr als 10 Jahren unterbreitet die KfW Ihrem Finanzierungsinstitut vor Ende der Zinsbindungsfrist ein Prolongationsangebot ohne Verbilligung aus Mitteln des Bundes.
  • Für die endfällige Kreditvariante mit bis zu zehnjähriger Laufzeit werden die Zinsen für die Gesamtlaufzeit fest vereinbart.
  • Es werden 100 Prozent des Zusagebetrages ausgezahlt. Kredite können in einer Summe oder in Teilbeträgen abgerufen werden.
  • Der Kredit wird nach Ablauf der Tilgungsfreijahre in monatlichen Annuitäten zurückgezahlt.
  • Nach Abschluss des Vorhabens wird ein im Kreditvertrag zugesagter Tilgungszuschuss gewährt (Gutschrift auf den valutierenden Kreditbetrag). Der Zuschuss ist abhängig vom KfW-Effizienzhaus-Standard:
    • KfW-Effizienzhaus 55: 27,5 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 27.500 Euro für jede Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 70: 22,5 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 22.500 Euro für jede Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 85: 17,5 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 17.500 Euro für jede Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 100: 15,0 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 15.000 Euro für jede Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 115: 12,5 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 12.500 Euro für jede Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus Denkmal: 12,5 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 12.500 Euro für jede Wohneinheit
    • Heizungs-/Lüftungspaket: 12,5 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 6.250 Euro für jede Wohneinheit
    • Einzelmaßnahmen: 7,5 Prozent der Darlehenssumme, bis zu 3.750 Euro für jede Wohneinheit.
  • Mit der Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens (bis zur Bestätigung nach Durchführung) sind Sachverständige zu beauftragen. Anerkannte Sachverständige sind die in der Expert*innenliste unter www.energie-effizienz-experten.de geführten Personen.
Kumulierung:
  • Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln, z. B. Krediten, Zulagen und Zuschüssen ist grundsätzlich möglich. Dabei darf die Summe der öffentlichen Förderzusagen die förderfähigen Kosten nicht übersteigen.
  • Nicht aus Mitteln dieses Programms (teil)finanziert werden Vorhaben oder Anlagen, die aus folgenden Programmen gefördert werden:
    • Zuschussvariante dieses Programms (Programmnummer 430)
    • in einem von der KfW aus diesen Mitteln refinanzierten Programm eines Landesförderinstituts für dasselbe Vorhaben (KfW-Effizienzhaus oder Einzelmaßnahmen)
    • Förderung von Anlagen zur Stromerzeugung (Photovoltaik, Windkraftanlagen, KWK-Anlagen) nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (Einspeisevergütung)
    • steuerliche Förderung gemäß § 35 a Absatz 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen) für in diesem Programm geförderte Maßnahmen
    • Richtlinie "Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" (Marktanreizprogramm) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) oder im KfW-Programm "Erneuerbare Energien - Premium" (www.kfw.de/271)
    • KfW-Programm "Erneuerbare Energien - Speicher" (www.kfw.de/275).

Kontakt zur Antragstelle:

Ihr Kreditinstitut

Kontakt zum Fördergeber:

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Informationszentrum werktags 8:00-18:00
Telefon: 069/7431-0, 0800 5 39 90 02
Fax: 069/7431-9500
E-Mail-Adresse: info@kfw.de
Internet: www.kfw.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Dachdämmung | Dämmung der oberen Geschossdecke | Fassadendämmung | Kellerdeckendämmung | Fensteraustausch | Heizungserneuerung ohne Energieträgerwechsel | Erdgasheizung | Fernwärme | BHKW | Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung | Hydraulischer Abgleich | Austausch Umwälzpumpe | Austausch der Zirkulationspumpe | Hausautomation | Einbruchschutz

Übersicht über alle Förderprogramme