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Förderprogramm: BAFA - Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien: Wärmepumpe, Innovationsförderung (Zuschuss)

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Errichtung von effizienten Wärmepumpen bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung zur:

  • Kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von Gebäuden
  • Raumheizung von Gebäuden, wenn die Warmwasserbereitung des Gebäudes zu einem wesentlichen Teil durch andere erneuerbare Energien erfolgt
  • Raumheizung von Nichtwohngebäuden
  • Bereitstellung von Prozesswärme
  • Bereitstellung von Wärme für Wärmenetze

Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und gemeinnützige Organisationen (Vereine, kirchliche Einrichtungen ...)
  • Unternehmen, Betriebe, freiberuflich Tätige oder Genossenschaften
  • Contractoren.

Beschreibung des Förderprogramms:

Innovationsförderung im Gebäudebestand:

  • Es kann ein zusätzlicher Investitionszuschusses in Höhe von bis zu 50 Prozent der Basisförderung gewährt werden, sofern die Wärmepumpe eine hohe Jahresarbeitszahl aufweist oder über verbesserte Systemeffizienz nach den BAFA-Kriterien verfügt.
Innovationsförderung im Neubau:
  • Sollte die Wärmepumpe in einem Neubau errichtet worden sein und eine hohe Jahresarbeitszahl aufweisen oder eine verbesserte Systemeffizienz nach den BAFA-Kriterien besitzen, dann kann dafür auch einen Förderantrag stellet werden. Hier gelten die Basisfördersätze zum Gebäudebestand.
Prozesswärme:
  • Als Innovationsförderung können bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten (einschließlich Planungskosten sowie Mehrkosten für die Einbindung der Wärmepumpenanlage in den vorhandenen Prozess und die zur Ertragsüberwachung und Fehlererkennung installierte Mess- und Datenerfassungseinrichtungen) für die Erstinstallation von effizienten Wärmepumpen zur überwiegenden Prozesswärmebereitstellung gewährt werden.
  • Die förderfähigen Nettoinvestitionskosten betragen höchstens 60.000 Euro. Der maximal mögliche Förderbetrag liegt also bei 18.000 Euro.
Die Förderung muss immer vor Umsetzung der Maßnahme bzw. Vertragsschluss mit dem Installateur beim BAFA beantragt werden. Kumulierung: Bei Maßnahmen, die über das BAFA gefördert werden – außer bei Prozesswärme –, darf die Gesamtförderung höchstens das Doppelte des nach den Richtlinien gewährten Förderbetrages betragen (insbesondere bei Inanspruchnahme ergänzender Förderprogramme der Bundesländer). Für den Fall, dass diese Höchstgrenze überschritten würde, werden die Fördermittel des Bundes auf die vorstehende Förderhöchstgrenze gekürzt.

Kontakt zur Antragstelle:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Erneuerbare Energien
Frankfurter Straße 29 - 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196/908-1625
Fax: 06196/908-1800
Internet: www.bafa.de

Kontakt zum Fördergeber:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Stresemannstraße 128 - 130
10117 Berlin
Telefon: 030/18 305-0
Fax: 030/18 305-2044
E-Mail-Adresse: service@bmub.bund.de
Internet: www.bmub.bund.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Wärmepumpe | Erdgaswärmepumpe | Strom-Wärmepumpe | Wärmepumpen

Übersicht über alle Förderprogramme