Förderprogramm: KfW - Programm Erneuerbare Energien im Programmteil 'Premium', Solarthermieanlagen (Nr. 271, 281) (Tilgungszuschuss)

Was wird gefördert?

  • Voraussetzung für die Verrechnung des Tilgungszuschusses ist der Nachweis der ordnungsgemäßen Verwendung der Mittel auf dem KfW-Formular.
  • Nach Prüfung und Anerkennung des Verwendungsnachweises wird der Tilgungszuschuss dem Darlehen als Sondertilgung zu den in der Kreditzusage genannten möglichen Quartalsterminen gutgeschrieben.
  • Dabei wird der Tilgungszuschuss grundsätzlich auf die nach dem Tilgungsplan zuletzt fälligen Raten angerechnet, sofern mit der KfW keine andere Abrechnung vereinbart wird.

FördermittelCheck: Förderung finden

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Förderung: Wer wird gefördert?

Gefördert werden:

  • natürliche Personen, die die erzeugte Wärme und/oder den erzeugten Strom ausschließlich für den privaten Eigenbedarf nutzen (keine Vermietung und keine Landwirtschaft)
  • gemeinnützige Antragsteller und Genossenschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Unternehmen
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände (zum Beispiel kommunale Zweckverbände), die wie kommunale Gebietskörperschaften behandelt werden können.
Der/die Antragsteller*innen sind entweder Eigentümer*innen, Pächter*innen oder Mieter*innen des Grundstücks, Grundstückteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf dem die geförderte Investitionsmaßnahme durchgeführt wird, oder ein von diesen beauftragtes Energiedienstleistungsunternehmen (Contracting-Gebende).

Beschreibung des Förderprogramms:

Der Tilgungszuschuss kann über zwei Fördermechanismen beantragt:

  • Größenabhängige Förderung von Solarkollektoranlagen:
    • bis zu 30 Prozent der förderfähigen Nettoinvestitionskosten für folgende Nutzungsarten: Warmwasserbereitung, Raumheizung, solare Kälteerzeugung und Zuführung in ein Wärmenetz
    • bis zu 40 Prozent der förderfähigen Nettoinvestitionskosten Einspeisung des überwiegenden Teils der Wärme in ein Wärmenetz mit mindestens vier Abnehmenden
    • bis zu 50 Prozent der förderfähigen Nettoinvestitionskosten zur überwiegenden solaren Prozesswärmebereitstellung.
  • Ertragsabhängige Förderung von Solarkollektoranlagen:
    • Der gemäß Datenblatt 2 der Solar-Keymark Programmregeln ausgewiesene jährliche Kollektorwärmeertrag wird mit der Anzahl der installierten Solarthermiemodule und 0,45 Euro multipliziert.
Zusatzförderung:
  • Sofern die Errichtung der Anlage auch dem Betrieb eines kleinen oder mittleren Unternehmens dient, kann der Förderbeitrag für kleine und mittlere Unternehmen um 10 Prozent des gesamten Zuwendungsbetrags erhöht werden.
  • Zusätzliche Tilgungszuschüsse um jeweils 20 Prozent für die Förderung des Austauschs besonders ineffizienter Heizungsanlagen im Rahmen des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE). Austauschmodelle siehe Richtlinie.
Kumulierung:
  • Die Kombination einer Finanzierung der aus dem Programm Erneuerbare Energien "Premium"geförderten Anlagen ist nur mit dem KfW-Programm"Energieeffizient Bauen" möglich.
  • Ausgeschlossen ist die Kombination eines Kredites aus Erneuerbare Energien "Premium" mit einem Kredit aus dem Programm Erneuerbare Energien "Standard" für dieselbe Investitionsmaßnahme (Ausnahme: Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme-und Stromerzeugung).

Kontakt zur Antragstelle:

Ihr Kreditinstitut

Kontakt zum Fördergeber:

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60046 Frankfurt am Main
Informationszentrum werktags 8:00-18:00
Telefon: 069/7431-0, 0800 5 39 90 01
Fax: 069/7431-9500
E-Mail-Adresse: info@kfw.de
Internet: www.kfw.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Einbau Solarthermieanlage | Solarthermie für Heizung & Warmwasser | Solarthermie für Warmwasser | Thermosolaranlage für Heizung und Warmwasser

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