Förderprogramm: KfW - Programm Erneuerbare Energien im Programmteil 'Premium', Biomasseanlagen (Nr. 271, 281) (Tilgungszuschuss)

Was wird gefördert?

  • Voraussetzung für die Verrechnung des Tilgungszuschusses ist der Nachweis der ordnungsgemäßen Verwendung der Mittel auf dem KfW-Formular.
  • Nach Prüfung und Anerkennung des Verwendungsnachweises wird der Tilgungszuschuss dem Darlehen als Sondertilgung zu den in der Kreditzusage genannten möglichen Quartalsterminen gutgeschrieben.
  • Dabei wird der Tilgungszuschuss grundsätzlich auf die nach dem Tilgungsplan zuletzt fälligen Raten angerechnet, sofern mit der KfW keine andere Abrechnung vereinbart wird.

FördermittelCheck: Förderung finden

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Förderung: Wer wird gefördert?

Gefördert werden:

  • natürliche Personen, die die erzeugte Wärme und/oder den erzeugten Strom ausschließlich für den privaten Eigenbedarf nutzen (keine Vermietung und keine Landwirtschaft)
  • gemeinnützige Antragsteller und Genossenschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Unternehmen
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände (zum Beispiel kommunale Zweckverbände), die wie kommunale Gebietskörperschaften behandelt werden können.
Der/die Antragsteller*innen sind entweder Eigentümer*innen, Pächter*innen oder Mieter*innen des Grundstücks, Grundstückteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf dem die geförderte Investitionsmaßnahme durchgeführt wird, oder ein von diesen beauftragtes Energiedienstleistungsunternehmen (Contracting-Gebende).

Beschreibung des Förderprogramms:

Biomasseanlagen zur Verbrennung fester Biomasse für die thermische Nutzung:

Bis zu 20 Euro je kW installierter Nennwärmeleistung (Grundförderung) für förderfähige Biomasseanlagen zur thermischen Nutzung, höchstens jedoch 50.000 Euro je Einzelanlage.

Zusätzlich können folgende Boni genutzt werden:

  • Bonus für niedrige Staubemissionen: Bis zu 20 Euro je kW Nennwärmeleistung, sofern die staubförmigen Emissionen maximal 15 mg/m³ (Volumengehalt an Sauerstoff im Abgas von 13 % im Normzustand (273 K, 1013 hPa)) betragen.
  • Bonus für die Errichtung eines Pufferspeichers: Die Grundförderung erhöht sich um bis zu 10 Euro je kW Nennwärmeleistung, sofern für den Kessel ein Pufferspeicher mit einem Mindestspeichervolumen von 30 l/kW Nennwärmeleistung installiert wird.
Die Grundförderung und die Boni sind kumulierbar. Der maximale Tilgungszuschuss mit Bonusnutzung beträgt 100.000 Euro je Anlage.

KWK-Biomasseanlagen: 40 Euro je kW installierter Nennwärmeleistung für förderfähige KWK-Biomasseanlagen.

Zusatzförderung:
  • Sofern die Errichtung der Anlage auch dem Betrieb eines kleinen oder mittleren Unternehmens dient, kann der Förderbeitrag für kleine und mittlere Unternehmen um 10 Prozent des gesamten Zuwendungsbetrags erhöht werden.
  • Zusätzliche Tilgungszuschüsse um jeweils 20 Prozent für die Förderung des Austauschs besonders ineffizienter Heizungsanlagen im Rahmen des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE). Austauschmodelle siehe Richtlinie.
Kumulierung:
  • Die Kombination einer Finanzierung der aus dem Programm Erneuerbare Energien "Premium"geförderten Anlagen ist nur mit dem KfW-Programm"Energieeffizient Bauen" möglich.
  • Ausgeschlossen ist die Kombination eines Kredites aus Erneuerbare Energien "Premium" mit einem Kredit aus dem Programm Erneuerbare Energien "Standard" für dieselbe Investitionsmaßnahme (Ausnahme: Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme-und Stromerzeugung).

Kontakt zur Antragstelle:

Ihr Kreditinstitut

Kontakt zum Fördergeber:

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60046 Frankfurt am Main
Informationszentrum werktags 8:00-18:00
Telefon: 069/7431-0, 0800 5 39 90 01
Fax: 069/7431-9500
E-Mail-Adresse: info@kfw.de
Internet: www.kfw.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Biomassenheizung (Holzpellets, Hackschnitzeln, Scheitholz) | Holzpelletheizung mit Brennwerttechnik | Hackschnitzel-Heizung | Scheitholzheizung

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