Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Stromspargeräte: Intelligente Hilfsmittel zum Stromsparen

Waschmaschine, Kühlschrank, Fernseher – es gibt viele Möglichkeiten, die Stromrechnung in den eigenen vier Wänden in die Höhe zu treiben. Allerdings gibt es auch viele Geräte, die beim Strom sparen helfen können. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor.

Alternative zu Smart Meter: Energiesparkonto

Stromspargerät Nr. 1: Energiesparkonto

Die Zeiten von Zettelwirtschaft und unübersichtlichen Excel-Tabellen sind vorbei: Mit dem Energiesparkonto werden Computer und Smartphone zu praktischen Stromspargeräten. Das Online-Haushaltsbuch macht Ihren Verbrauch von Heizenergie, Strom und Wasser sichtbar, speichert die Daten und wertet sie aus. Zehntausende Menschen nutzen es bereits: Sie kontrollieren so ihren Verbrauch, entdecken Sparpotenziale und lassen sich bei Energiesparmaßnahmen beraten.

Das Ergebnis: Die Nutzer des kostenlosen Energiesparkontos geben weniger für Energie aus als der durchschnittliche Bundesbürger. Mit wenigen Klicks können Sie Ihr persönliches Konto anlegen und Ihr eigener Energiemanager werden. Der EnergieCheck, die ebenfalls kostenlose App zum Energiesparkonto, erleichtert unter anderem das Sammeln von Zählerständen – für alle iOS- und Android-Geräte.

Alternative zu Smart Meter: Optokoppler

Stromspargerät Nr. 2: Optokoppler

Der Name ist komplizierter als die Handhabung: Der Optokoppler wird auf dem Stromzähler befestigt, der noch in den meisten Haushalten stumm vor sich hin rotiert. Der Optokoppler „übersetzt“ jede Umdrehung der Aluminiumscheibe in einen elektrischen Impuls. So kann das Rotieren der Drehscheibe digital auf einem Display angezeigt werden.

Statt einer informationslosen Zahlenkombination sieht der Verbraucher nun, ob er gerade viel oder wenig Strom verbraucht. Den Optokoppler gibt es zum Beispiel beim Elektronikversandhaus ELV mit der zugehörigen Anzeige ab etwa 50 Euro („ESA 1000 Set“).

App EnergieCheck: Update und neues Design

Nutzen Sie Smart-Energy?

Dann erzählen Sie uns im Energiesparkonto-Forum von Ihren Erfahrungen, Tricks und Ideen. So profitieren auch andere davon! Zum Forum

Alternative zu Smart Meter: Messsteckdose(c) thingamajiggs - Fotolia.com

Stromspargerät Nr. 3: Messsteckdose

Mit der Messsteckdose kommen Haushalte Strom-Schluckspechten auf die Spur. Sie wird einfach zwischen Steckdose und Gerät gesteckt. Ob Kühlschrank, Kaffeemaschine oder Internetrouter – auf dem Display lässt sich der Stromverbrauch ablesen. Nutzer können diese Zahlen mit dem Verbrauch neuer Geräte vergleichen: Der KühlCheck berät bei Kühlgeräten, EcoTopTen bei Fernseher & Co. Standby-Verluste einzelner Geräten lassen sich so ebenfalls erkennen.

Einfache Messsteckdosen gibt es für weniger als 15 Euro im Baumarkt oder Elektrofachhandel. Als Leihgeräte sind sie unter Anderem bei Verbraucherzentralen und einigen Energieversorger erhältlich. Stiftung Warentest hat sieben Strommessgeräte für acht bis 50 Euro getestet und stellt die besten Messgeräte vor.

Alternative zu Smart Meter: Funksteckdose

Stromspargerät Nr. 4: Funksteckdose

Funksteckdosen lassen sich komfortabel mit einer Fernbedienung an- und ausschalten. Somit schlagen Verbraucher zwei Fliegen mit einer Klappe.

Sie vermeiden erstens ärgerliche und teure Standby-Verluste. Zweitens müssen sie sich nicht mehr bücken oder hinter den Fernseher kriechen, um die Steckdosenleisten auszuschalten und Strom zu sparen.

Einen Satz Funksteckdosen gibt es bereits für unter 20 Euro im Fachhandel oder in Baumärkten.

Alternative zu Smart Meter: elektronisches Thermostat

Stromspargerät Nr. 5: Programmierbare Thermostate

Sie sind nicht teuer, sparen Energie, erhöhen den Komfort, sind leicht montierbar und können von Mietern beim Umzug mitgenommen werden: Mit programmierbaren Thermostaten können Sie genau und bequem eintakten, wann welcher Heizkörper hoch- oder runterregelt. Sie senken die Temperatur immer dann, wenn Sie nicht zu Hause sind. Pünktlich zum Feierabend steigt die Temperatur wieder an. So lässt sich der Verbrauch zwischen fünf und fünfzehn Prozent senken.

Die günstigsten programmierbaren Thermostate gibt es schon ab 20 bis 30 Euro – komplexere Modelle mit Funkverbindung zu einem Raumthermostat oder Fensterkontakt kosten zwischen 40 und 90 Euro. Mehr über programmierbare Thermostate lesen Sie in unserem Dossier Heizkosten sparen.

Alternative zu Smart Meter: Fensterkontakt

Stromspargerät Nr. 6: Fensterkontakt zur Heizungssteuerung

Der Fensterkontakt ist die optimale Ergänzung zum programmierbaren Heizungsthermostat. Bei geöffnetem Fenster sendet er ein Signal an das Thermostatventil, welches dann automatisch schließt und die Wärmezufuhr unterbricht. So heizen sie nicht zum Fenster hinaus und sparen wertvolle Heizenergie. Auch das Schließen des Fensters erkennt der Kontakt: Das Programm läuft dann nach Plan weiter.

Der Fensterkontakt kostet zwischen 20 und 30 Euro. Anbieter wie Conrad oder ELV bieten ihn auch im Paket mit programmierbaren Thermostaten an.

Alternative zu Smart Meter: programmierbare Haushaltsgeräte

Stromspargerät Nr. 7: Programmierbare Haushaltsgeräte

Waschmaschinen, Spülmaschinen und viele andere Helfer im Haushalt sind Anschaffungen für viele Jahre. Da lohnt es sich, an die Zukunft zu denken: Haushaltsgeräte mit Startzeitvorwahl sind heute noch kein Standard, aber ein bequemer Weg, um in Zukunft zeitvariable Tarife zu nutzen. Mit programmierbaren Haushaltsgeräten muss man dann nicht mitten in der Nacht aufstehen, um die Waschmaschine anzuschmeißen und von den günstigeren Strompreisen zu profitieren.

Übrigens: Auch einige günstige Modelle sind bereits mit Startzeitvorwahl ausgestattet.

Smart Meter: intelligenter Stromzähler

Stromspargerät Nr. 8: Smart Meter

Smart Meter sind digitale Zähler, die Verbrauchsmengen und Verbrauchszeit von Strom, Gas und Wasser anzeigen, aufzeichnen und direkt an den Messdienstleister übermitteln können. Über ein zusätzliches Display erkennen Verbraucher, wie viel sie wann verbrauchen. Das animiert zum Sparen. Experten schätzen, dass eine Energieeinsparung von fünf bis zehn Prozent möglich ist.

Derzeit gibt es nur zwei bundesweite Anbieter und dazu einige regionale Energieversorger, die Smart Meter in Verbindung mit tageszeitabhängigen Stromtarifen anbieten. Dafür wird meist eine Installationsgebühr von rund 80 bis 100 Euro und eine um wenige Euro erhöhte monatliche Messgebühr fällig.

weiter