Sparmatic Zero im Test

Familie Spilker aus Herford wohnt zu viert in einer eigenen Doppelhaushälfte. Geheizt werden die 132 Quadratmeter mit einer Gas-Zentralheizung mit zehn Heizkörpern und einer Fußbodenheizung. Die Spilkers haben im Test die Sparmatic Zero mit PROGmatic von lekker Energie unter die Lupe genommen.

Montage des Sparmatic Zero

Michael Spilker aus Herford hat die Sparmatic Zero mit PROGmatic von lekker Energie im Test.

Leider sind mehrere Versuche fehlgeschlagen, die Sparmatic Zero zu montieren. Auch mit Unterstützung des (handwerklich sehr begabten) Nachbarn war es nicht möglich, einen Thermostat dauerhaft zu befestigen. Zum einen war nicht klar, wie weit das Adapterstück auf das Ventil der Heizung aufzustecken ist. Im Auslieferungszustand konnte es nicht vollständig aufgeschoben werden und bot daher keinen festen Halt. Auch konnte der montierte Thermostat –  auch nach Durchführen der Funktion „Adap“ – das Heizköperventil nicht (vollständig?) schließen. Der Heizkörper heizte immer, egal, welche Gradzahl eingestellt wurde.

Erst nach Lösen der Befestigungsschraube am Adapterstück konnte dieses dann vollständig auf das Heizkörperventil aufgeschoben werden. Anzumerken ist, das beim Montieren des Sparmatic Zero die Überwurfmutter leicht verkantet. Grundsätzlich erscheint aber diese Verbindung gegenüber den alten, „analogen“ Thermostaten als „nicht richtig fest“.

Die Versuche, die Sparmatic Zero dann zu adaptieren (Funktion „Adap“ im Display), schlugen dann alle fehl. Irgendwann während dieses Vorgangs springt das Thermostat von alleine ab und fällt auf den Boden.

Ursächlich erscheint die Verbindung des Adapterstückes mit der Überwurfmutter des Sparmatic Zero. Möglicherweise passt die Gewindeform nicht oder das Material ist zu weich oder es wurde von mir nicht richtig montiert. Wie auch immer, eine korrekte Montage ist nicht gelungen. Das ist ja auch ein Testergebnis.

Programmierung des Sparmatic Zero

Screenshot

Programmierung der Sparmatic Zero: mit USB-Stick und Software.

Die Nutzung des USB-Sticks zur Programmierung der Regler ist schlicht und einfach simpel. Von Installation kann man kaum sprechen. Nach dem Anschließen über einen USB-Port des PCs und der Beantwortung einer Abfrage erscheint die Oberfläche. Dort ist alles übersichtlich präsentiert. Keine tief verschachtelten Untermenüs, nach denen man ggf. lange suchen muss. Es sind nur drei Karteikartenreiter erforderlich, um alles darzustellen. Da die Zugänglichkeit zum Heizkörperthermostat in einem Fall durch einen direkt davor stehenden Tisch erschwert ist und die Mini-USB-Buchse an der Unterseite des Reglers angebracht ist, sind leichte Verrenkungen erforderlich. Von Vorteil wäre hier auch, wenn die Tasten auf der Oberseite des Sparmatic Zero montiert wären.

Fazit des Sparmatic-Zero-Tests

Ein programmierbarer Regler ermöglicht das zeitgesteuerte An-/Abschalten einzelner Heizkörper zu definierten Zeitpunkten. In einem Einfamilienhaus ist in aller Regel bereits eine zeitgesteuerte Heizungsanlage vorhanden, mit der man z. B. nachts oder im Urlaub die gesamte Heizungsanlage herunterregeln kann. Durch den Einsatz der Sparmatic Zero kann eine Abschaltung nun individuell je Raum bzw. Heizkörper vorgenommen werden. Sofern für die Montage die „richtigen“ Räume ausgewählt werden, lassen sich sicher einige Euros bzw. CO2 mit den Sparmatic Zero einsparen.

Richtiges Thermostat finden mit dem ThermostatCheck

Erhöhte Heizkosten können auch an veralteten Thermostatventilen liegen. Mit dem HeizCheck erfahren Sie, ob Sie zu viel fürs Heizen bezahlen. Sie möchten wissen, ob sich der Austausch Ihres alten Thermostats lohnt? Der ThermostatCheck sagt es Ihnen und bietet Ihnen eine Übersicht über alle in Frage kommenden Neumodelle. Den Überblick über Ihren Verbrauch an Heizenergie sowie auch an Strom und Wasser behalten Sie mit dem Energiesparkonto.

Autor: Jens Hakenes

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