Aktuelle Information
Mülltrennung ist Klimaschutz
Das Thema Mülltrennung leistet einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele. Mit einem umfangreichen Themenspezial zeigt die Mitmachkampagne Trenntwende mögliche Potenziale rund um Abfalltrennung und Müllverwertung auf.
Müllmärchen und -mythen tragen immer wieder dazu bei, Verbraucherinnen und Verbraucher beim Thema Mülltrennung zu verunsichern. Der aktuelle Themenschwerpunkt „Klimaschutz aus der Tonne“ auf www.trenntwende.de nimmt die wichtigsten und abstrusesten Müllgerüchte unter die Lupe: Stimmt es, dass der gesamte Müll in der Müllverbrennungsanlage landet? Oder dass Bioplastik auf dem Komposthaufen entsorgt werden darf? Und müssen Joghurtbecher vor dem Wegschmeißen tatsächlich gespült und gestapelt werden? Wie wichtig das Wissen um die richtige Mülltrennung ist, zeigt der immense Beitrag zur Berliner Klimabilanz: In Berlin werden jährlich rund 200.000 Tonnen Altpapier gesammelt. Um 86.000 Tonnen CO2 entlastet das Papier-Recycling Jahr für Jahr die Klimabilanz. Auch das Sammeln von jährlich rund 68.000 Tonnen Altglas in Berlin hilft dem Klima. Dabei ergibt sich eine zusätzliche jährliche CO2-Einsparung von 11.900 Tonnen. Mit der richtigen Aufklärung über effektives Trennen könnten die CO2-Einsparungen in Berlin sogar noch besser werden.
Doch beim Themenschwerpunkt geht es nicht nur um Information: Die Berlinerinnen und Berliner können ihr aufgefrischtes Abfallwissen mit dem MüllCheck online testen und herausfinden, ob sie ein „Müllmuffel“ oder doch eher ein schlauer „Müllionär“ sind.
Die Trenntwende: Gemeinsam stark
Die Trenntwende wird mit Mitteln aus dem Förderfonds Trenntstadt Berlin der Stiftung Naturschutz Berlin gefördert. Für Konzept und Organisation ist die gemeinnützige co2online GmbH verantwortlich, die sich in zahlreichen Kampagnen für den Klimaschutz und eine nachhaltige Zukunft einsetzt.
Die Kampagne versucht, möglichst viele Berliner zu motivieren und so eine Trenntwende hin zu einem nachhaltigeren und schöneren Berlin zu bewirken. Das geht natürlich nur mit starken Partnern: Die Trenntwende wird unterstützt durch bpg BerlinPlakat GmbH, Eclipse GmbH, EUREF AG, GSW Immobilien AG, Märkisches Landbrot GmbH, memo AG, Tetra Pak Deutschland und das Stadtmagazin zitty Berlin. Gleichzeitig wird die Kampagne von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz unterstützt.








