Aktuelle Information

26.08.10

Heizkosten: Mieter zahlen 160 Euro zu viel

Nach einer Untersuchung von co2online und der Heizspiegelkampagne zahlen deutsche Mieter jedes Jahr rund 2,4 Milliarden Euro zu viel für die Heizkosten. Die erweiterten Heizgutachten zeigen genau, wo Überzahlungen lauern.

Wie die co2online-Untersuchung von 12.500 Gebäudedaten auf www.heizspiegel.de zeigt, sind bislang wenig beachtete Faktoren für einen großen Teil der Heizkosten verantwortlich: Von den 760 Euro, die deutsche Mieter im Schnitt pro Jahr für das Heizen ausgeben, können sie 160 Euro sparen. Von diesem Einsparpotenzial entfallen 120 Euro auf den Brennstoffeinkauf und 40 Euro auf die Heiznebenkosten. Diese setzen sich wiederum aus Messdienstleister-, Wartungs- und Betriebsstromkosten zusammen. Eine Infografik zeigt die Überzahlungen auf einen Blick. Über die Untersuchung berichtet die Bild-Zeitung in der Ausgabe vom 27. August. 

Heizgutachten verhindert Überzahlungen – Partner können Aktion starten
Das Heizgutachten, das bereits 40.000 Mieter und Hauseigentümer in Deutschland bezogen haben, bietet seit kurzem einen neuen Service: Genau zu den jetzt in den Fokus geratenen Kostenstellen bietet es eine genaue und individuelle Aufschlüsselung der Brennstoffeinkaufs-  und der Heiznebenkosten an. Partner können in Kooperation mit co2online ihre eigene Heizgutachten-Aktion starten und so ihren Kunden und Nutzern helfen, Überzahlungen zu erkennen und effektiv zu reduzieren.  

Denn mit dem neuen Heizgutachten haben Mieter eine gute Grundlage für das Gespräch mit dem Vermieter. Die Vermieter sind für die Brennstoff- und Heiznebenkosten verantwortlich, die Kosten trägt aber der Mieter. Das Eigeninteresse der Vermieter, die Kosten niedrig zu halten, ist deshalb oftmals nicht sehr hoch. Einzig das Wirtschaftlichkeitsgebot verpflichtet sie dazu, überhöhte Kosten nicht an ihre Mieter weiterzugeben.

 

 

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