Evaluation ModernisierungsCheck 2012

Für die zweite Evaluation des Modernisierungsratgebers wurden Ende Februar 11.884 Haushalte, die den Modernisierungsratgeber von Januar 2006 bis Dezember 2011 genutzt hatten, eingeladen, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Im folgenden Monat reagierten 1.344 Haushalte (11 Prozent) auf die Umfrage, wobei 803 Haushalte (7 Prozent) den Online-Fragebogen komplett ausfüllten. Anschließend wertete Mart Verhoog, Doktorand an der HHL Handelshochschule Leipzig, die erhobenen Daten quantitativ aus.

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Viele Fragen der Evaluation setzen eine siebenstufige Skala ein, um die Zustimmung des Befragten zu einer Aussage zu messen. Dadurch können unterschiedliche Antworten in eine durchschnittliche Bewertung umgerechnet werden. Die Bedeutung der einzelnen Stufen:

1 = Trifft überhaupt nicht zu5 = Trifft ziemlich zu
2 = Trifft nicht zu 6 = Trifft sehr zu
3 = Trifft kaum zu7 = Trifft voll und ganz zu
4 = Trifft etwas zu

 Ausgewählte Grafiken

Die Grafiken zeigen einen Überblick über einige Ergebnisse der Evaluation und enthalten einen Vergleich zur ersten Evaluation von 2006. Sie stehen in Druckqualität zum Download zur Verfügung. Sie dürfen honorarfrei, jedoch nur mit Quellenangabe redaktionell verwendet werden.

  • Ratgeberbewertung: Positiv und empfehlenswert

    Auf der Skala von 1 bis 7 antworteten die Befragten mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6. Die Frage nach der Bereitschaft zur Weiterempfehlung wurde 2012 erstmalig gestellt und bekam auf Anhieb die Bewertung 5,6.

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  • Durchgeführte Modernisierungsmaßnahmen

    Die Heizungserneuerung ist mit 27,8 Prozent die beliebteste Modernisierungsmaßnahme. Gegenüber 2006 ist eine leichte Abnahme von Maßnahmen am Fenster zugunsten des Kellers sichtbar. Maßnahmen am Fenster betrugen in 2006 29 Prozent und 26,3 Prozent in 2012. Der Anteil der Dämmung der Kellerdecke erhöhte sich auf 8,9 Prozent in 2012.

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  • Geplante Modernisierungsmaßnahmen

    Bei den geplanten Maßnahmen liegt die Heizungserneuerung 2012 ebenfalls vorn: 25 Prozent planen, ihr Heizsystem in den kommenden zwei Jahren zu erneuern. Eine Dachdämmung oder Dämmung der obersten Geschossdecke planen 24 Prozent, die Erneuerung der Fenster haben sich 20 Prozent vorgenommen.

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  • Modernisierungsgründe

    Der wichtigste Grund für eine Modernisierung liegt unverändert in der Preissteigerung von Öl und Gas. In der Evaluation 2012 wurden gegenüber 2006 einige Aussagen hinzugefügt. Einer der neuen Modernisierungsanlässe, das bessere und behaglichere Wohnklima, schaffte es in die Gruppe der drei meistgenannten Gründe.

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  • Modernisierungshemmnisse

    Kosten und Wirtschaftlichkeit sind nach wie vor relevante Hemmnisse für die Entscheidung zur Modernisierung. Die fehlende Wirtschaftlichkeit erhält mit der durchschnittlichen Bewertung 4,8 hohen Zuspruch. Die Notwendigkeit einer energetischen Modernisierung wird zudem oft infrage gestellt, weil der Zustand des Gebäudes als gut erachtet wird.

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Für eine detailliertere Zusammenfassung einzelner Ergebnisse sowie weitere Grafiken steht Ihnen auch die Ausgabe 3 des Trendreport Energie (PDF, 203 kB) zur Verfügung.