BAFA erhöht Zuschuss für klimafreundliche Heizungen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhöht seine Zuschüsse für klimafreundliche Solarthermie-Anlagen, Biomasse-Kessel und Wärmepumpen. Hier finden Sie die wichtigsten Änderungen im Überblick.

BAFA erhöht Förderung für Vor-Ort-Energieberatungen ab 1. März.(c) DOC RABE Media - Fotolia.com(c) DOC RABE Media - Fotolia.com(c) DOC RABE Media - Fotolia.com(c) DOC RABE Media - Fotolia.com

Gute Nachrichten für Hauseigentümer: Zum 1. April 2015 erhöht das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seine Zuschüsse für klimafreundliche Solarthermie-Anlagen, Biomasse-Kessel und Wärmepumpen.

Die wichtigsten Änderungen für Hauseigentümer im Überblick

  • Für eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach erhalten Sie künftig 2.220 Euro, wenn diese sowohl das Brauchwasser als auch das Heizungswasser erwärmt. Neu: Es gibt nun auch Geld für Anlagen, die nur der Warmwasserbereitung dienen: Für die gibt es 500 Euro. 
  • Für Biomasse-Kessel auf Basis von Holzpellets oder Holzhackschnitzeln wird die Förderung von derzeit 2.400 Euro auf 3.000 Euro angehoben. Bei Kesseln mit Pufferspeichern gibt es künftig 3.500 Euro für eine neue Anlage. 2.000 Euro gibt es für Pellet-Öfen mit Wassertasche.
  • Für Erdwärmepumpen mit Erdsonden können Sie nun leistungsgestaffelte Förderung von mindestens 4.500 Euro erhalten, bei anderen Erd- und Wasserwärmepumpen sind es 4.000 Euro. Für Luftwärmepumpen bleibt es bei einem Fördersatz von 1.300 Euro bzw. 1.600 Euro für Anlagen ab 20 kWel.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Änderungen, die vor allem besonders innovative und große Anlagen betreffen. Die vollständigen Änderungen stellt das BAFA auf seiner Website vor.

Mit etwas Glück bekommen Sie noch mehr Geld für Ihren neuen Heizkessel – finden Sie mit dem FördermittelCheck heraus, ob es für Ihren Wohnort regionale Förderungen gibt, die Sie zusätzlich beantragen können.

Mehr Fördergeld auch für Vor-Ort-Beratung

Übrigens: Schon zum 1. März hat das BAFA auch die Zuschüsse für die Vor-Ort-Beratung erhöht – auf bis zu 800 Euro für ein Einfamilienhaus. Dadurch ist es nun besonders attraktiv, einen Energieberater hinzuzuziehen, der Sie zum Kesseltausch und weiteren sinnvollen Modernisierungsmaßnahmen berät. 

Bei diesem Förderprogramm können Sie wählen, ob Ihnen Ihr Energieberater einen Plan für eine zeitlich zusammenhängende eine Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhaus oder einen Fahrplan für eine schrittweise Sanierung mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen erstellt.