Ab August mehr Förderung für Gebäudesanierung

Fünf Prozent mehr für Effizienzhäuser, ein neuer Tilgungszuschuss für Einzelmaßnahmen und ein höherer Förderhöchstbetrag: Die KfW verbessert das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“.

(c) KfW-Bankengruppe

In Deutschland entfallen rund 40 Prozent des Energieverbrauchs auf Gebäude. Entsprechend wichtig ist, dass hier die Energieverluste so gering wie möglich ausfallen. Aus diesem Grunde fördert die Bundesregierung insbesondere über die bundeseigene KfW-Bank die energetische Gebäudesanierung. Und zum 1. August wird hier nochmal etwas drauf gelegt: In dem Programm „Energieeffizient Sanieren“ steigt der Höchstbetrag für Förderkredite von 75.000 Euro auf 100.000 Euro pro Wohneinheit. Und auch die Tilgungszuschüsse im Kreditprogramm werden auf bis zu 27,5 Prozent des Darlehensbetrags angehoben.

Je mehr Effizienz, desto mehr Geld

Bei der KfW-Förderung gilt: Je effizienter das Gebäude nach der Sanierung sein wird, desto besser sind die Förderbedingungen. So werden die Zuschüsse für die KfW-Effizienzhaus-Standards um fünf Prozent angehoben. Die Maximalbeträge können beantragt werden, wenn der KfW-Effizienzhaus 55 erreicht werden soll – dies ist der höchste KfW-Effizienzstandard. Auch neuere Gebäude, für die der Bauantrag vor dem 01.02.2002 gestellt wurde, können ab sofort gefördert werden. Außerdem werden von nun an energieeffiziente Einzelmaßnahmen beim Sanieren auch mit einem Tilgungszuschuss von 7,5 Prozent bezuschusst. Einzelmaßnahmen sind eine gute Alternative für Bauherren, für die sich eine Komplettsanierung zu einem KfW-Effizienzhaus nicht rentiert oder die schrittweise sanieren möchten.

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