Heiztechnik-Trends 2016: Steigende Nachfrage bei Gas-Brennwertkesseln

Rückgang bei Biomasse-Kesseln / co2online befragt 300 SHK-Handwerker / Handwerker diskutieren am 29. April in Weimar über effiziente Heiztechnik

Handwerker erklärt der Eigentümerin den Brennwertkessel(c) Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin, 10. Februar 2016. Die Nachfrage nach Gas-Brennwertkesseln wird 2016 steigen. Davon gehen 48 Prozent der über 300 SHK-Handwerker aus, die an einer aktuellen Online-Umfrage der gemeinnützigen co2online GmbH teilgenommen haben. Nur drei Prozent der Befragten prognostizieren einen Rückgang. Für Öl-Brennwertkessel sagen hingegen 26 Prozent der Handwerker eine verminderte Nachfrage voraus. „Gas-Brennwertkessel sind effizient, sie können platzsparend und ohne große Umbaumaßnahmen genutzt werden, zudem hält sich der Gaspreis seit Jahren konstant“, erklärt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online, den anhaltenden Trend. Effiziente Heiztechnik wird auch das zentrale Thema beim Handwerkertag sein, zu dem co2online am 29. April 2016 nach Weimar einlädt. Handwerker sitzen hier gemeinsam mit Vertretern aus Industrie und den Förderinstitutionen an einem Tisch und diskutieren unter anderem über die rechtliche Situation bei der Heizungssanierung, den Umstieg auf Solarthermie und über die verschiedenen Förderprogramme für die Heizungssanierung. Eine Teilnahme am Handwerkertag ist kostenlos, die Anmeldung ist unter www.co2online.de/handwerker-tag möglich.

Mehr Erdwärme und Solarthermie, weniger Biomasse

Mit Wärmepumpen und Solarthermieanlagen sehen die befragten SHK-Handwerker zwei Technologien im Trend, die erneuerbare Energien nutzen. Kaum Chancen auf steigende Absätze werden hingegen Biomasse-Kesseln eingeräumt, deren Nachfrage als leicht sinkend eingeschätzt wird. Einen der stärksten Trends kann die kontrollierte Wohnraumlüftung verbuchen: 42 Prozent der befragten Handwerker prognostizieren eine steigende Nachfrage für diese Effizienztechnologie, die insbesondere bei neuen Gebäuden mit hohen energetischen Standards zum Einsatz kommt.co2online hat die befragten Handwerksunternehmen aus dem Online-Branchenverzeichnis „Rat und Tat“ ausgewählt. Knapp 6.000 Handwerker, Energieberater, Schornsteinfeger und Architekten sind hier gelistet und können zielgruppengenau per E-Mail kontaktiert werden. Insgesamt verfügt co2online über rund 100.000 Kontakte, die für Befragungen angeschrieben werden können. Weitere Informationen zu den Befragungsmöglichkeiten von co2online sind auf der Website www.co2online.de/statistik/research-leistungen zu finden.

Über co2online

Die gemeinnützige co2online GmbH (http://www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Mit onlinebasierten Informationskampagnen, interaktiven EnergiesparChecks und Praxistests motiviert co2online Verbraucher, mit aktivem Klimaschutz Geld zu sparen. Die Handlungsimpulse, die die Aktionen auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei. Unterstützt wird co2online dabei von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie einem Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.