Kosten für die Umwälzpumpe in Mehrfamilienhäusern

Alte Heizungspumpen sorgen in Mehrfamilienhäusern regelmäßig für überhöhte Betriebsstromkosten. Wie Mieter alte stromfressende Umwälzpumpen aufspüren und ihre Vermieter darüber informieren können, zeigen wir hier.

Auch Mieter in Mehrfamilienhäusern können über die Betriebsstromrechnung veralteten Heizungspumpen auf die Spur kommen.(c) iStock.com/sneska

In Deutschland gibt es über 25 Millionen Heizungspumpen in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Oft unbeachtet leisten sie im Keller von Wohngebäuden ihren Dienst. Dass Heizungspumpen zu den größten Stromfressern gehören, ist daher nur wenigen bekannt. In vielen Fällen sind die Pumpen überdimensioniert und falsch eingestellt. Alte Umwälzpumpen verursachen somit unnötig Kosten. Nach Angaben der Energieagentur NRW fallen für eine durchschnittliche Dreizimmerwohnung in Mehrfamilienhäusern oft über 50 Euro Stromkosten im Jahr allein für den Betrieb einer veralteten Heizungspumpe an. Durch den Einsatz einer Hocheffizienzpumpe könnten diese Kosten nach Schätzungen der Energieagentur NRW auf zehn Euro pro Jahr gesenkt werden.

Überhöhte Kosten wegen alter Umwälzpumpen? Der PumpenCheck hilft Mietern

Das Problem: Der Stromverbrauch der Heizungspumpe wird in Mehrfamilienhäusern als so genannte Betriebsstromkosten in der Betriebskostenabrechnung angegeben. Da die Kosten dafür auf die Mieter umgelegt werden, gibt es für den Vermieter zunächst keinen Anreiz für einen Austausch der Pumpe. Die Lösung für Mieter: Sie haben die Möglichkeit mit dem PumpenCheck PumpenCheck: Heizungspumpen-Stromverbrauch berechnen zu überprüfen, ob die Betriebsstromkosten über dem Durchschnitt vergleichbarer Gebäude liegen. Ist das der Fall, stellt der PumpenCheck ein Anschreiben an den Vermieter zur Verfügung. Im Anschreiben wird dieser auf die Einsparpotenziale des Gebäudes aufmerksam gemacht, die durch eine bessere Pumpensteuerung oder moderne, drehzahlgeregelte Pumpen ausgeschöpft werden können.

Welche Umwälzpumpe ist die richtige?

Auch die Vermieter der deutschlandweit rund drei Millionen größeren Mehrfamilienhäuser können aktiv werden. Mit dem PumpenCheck erhalten sie schnell eine kompetente Beratung über die Effizienz der Heizungspumpe. Dabei können bis zu zwei Heizungspumpen je Beratung gleichzeitig überprüft werden. Welche moderne Umwälzpumpe anstelle der alten verbaut werden kann, zeigt der PumpenCheck ebenso. Der Austausch lohnt sich oft: In Zeiten in denen die Betriebskosten jährlich steigen, können Vermieter die ständige Stromkostensteigerung durch die Installation einer Hocheffizienzpumpe eindämmen und den CO2-Ausstoß ihres Gebäudes senken. Zusätzlich gibt es staatliche Zuschüsse für den Austausch der Heizungspumpe. Damit werden nicht nur Mieter, sondern auch die Umwelt entlastet werden.

Welche Daten für eine Bewertung der Pumpe notwendig sind, finden Vermieter in der downloadbaren PDF-Checkliste direkt zu Beginn des PumpenCheck.

Autor: Sebastian Lambeck

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