Sparmatic basic im Heizkörperthermostat-Test

Familie Schad lebt in einem 4-Personen-Haushalt in Ammersbek. Ihr Einfamilienhaus mit 154 Quadratmetern Wohnfläche verfügt über eine Zentralheizung mit Heizöl und es werden acht Heizkörper genutzt. im Heizkörperthermostat-Test: die Sparmatic basic von lekker Energie.

Im Heizkörperthermostat-Test: das Sparmatic basic

Familie Schad lebt in einem 4-Personen-Haushalt in Ammersbek. Ihr Einfamilienhaus mit 154 Quadratmetern Wohnfläche verfügt über eine Zentralheizung mit Heizöl und es werden acht Heizkörper genutzt. Im Heizkörperthermostat-Test: das Sparmatic basic von lekker Energie.

Montage des Sparmatic basic

Tag 1 / 14.11.2010

Das Paket ist angekommen. Die Sparmatic basic wurden heute ausgepackt und genauestens inspiziert. Hübsche, kleine weiße Thermostate mit digitaler Anzeige, einem Adapterteil sowie einer Gebrauchsanleitung. Die Sparmatic basic funktionieren nur mit Batterien, die wir heute gleich dazu gekauft haben. Die Anleitung ist sehr gut verständlich geschrieben, übersichtlich in der Darstellung und kurz gehalten.

Als erstes haben wir die Batterien eingelegt und das Datum eingestellt. Die Demontage der vorherigen Thermostate erfolgte genauso unproblematisch wie die Montage der programmierbaren, neuen Sparmatic basic. Das alte Thermostat haben wir abgedreht und das neue wieder aufgeschraubt. Das ging ganz einfach ohne Werkzeug oder Kraftanstrengung. Bei unseren Heizungen haben wir keine Adapter zusätzlich benötigt.

Programmierung des Sparmatic basic

Wir haben zunächst in zwei Räumen die neuen Sparmatic basic montiert. Nach erfolgter Montage haben wir die einzelnen Geräte programmiert wie beschrieben. Hier können verschiedene Einstellungen gewählt werden: tageweise, wochentags und Wochenende sowie 7-Tage-Woche. Nach dem gewählten Zeitmodus werden die Uhrzeiten für die Heiz- und Sparzeit eingegeben. Wir haben uns zu Anfang für den Modus 1-7, also eine Einstellung für die ganze Woche, entschieden. Natürlich um erste Erfahrungen zu sammeln, aber auch, weil ich (Mama) derzeit mit meinem Baby ganztags zuhause bin.

Nach der Programmierung der Wochentage und Uhrzeiten passierte erst einmal nichts. Das Aktivieren mit „ON" war uns zuerst nicht schlüssig, aber nachdem sich nichts tat, haben wir ein bisschen am Drehrad ausprobiert und sind zu dieser Funktion gekommen, haben sie aktiviert und los ging es. Ein leises Surren bestätigte uns das Arbeiten der Geräte.

Im Vorwege haben wir uns genau überlegt, welche Räume die neuen Geräte erhalten sollen. Hierbei fiel die Wahl auf das Badezimmer, ein Kinderzimmer, unser Wohnzimmer und unser Esszimmer. Diese haben wir jeweils mit unterschiedlichen Zeiten programmiert. Wir haben für die Heizzeit eine Temperatur von 21,5 Grad Celsius und für die Sparzeit zwölf Grad Celsius gewählt. Für uns ist jetzt interessant, inwieweit die eingestellten Temperaturen und Zeiten ausreichen. Nachfolgende Zeiten haben wir gewählt:

Esszimmer: 6.00-9.00 Uhr + 14.00-21.00 Uhr als Heizzeit (21,5° C), Sparzeit 12° C

Wohnzimmer:  7.00-12.00 Uhr + 15.00-22.00 Uhr als Heizzeit (21,5° C), Sparzeit 12° C

Installation des Sparmatic basic

Familie Schad lebt in einem 4-Personen-Haushalt in Ammersbek. Ihr Einfamilienhaus mit 154 Quadratmetern Wohnfläche verfügt über eine Zentralheizung mit Heizöl und es werden acht Heizkörper genutzt. Im Heizkörperthermostat-Test: das Sparmatic basic von lekker Energie.

Tag 2 / 15.11.2010

Einen Tag und eine Nacht laufen nun die Sparmatic basic. Beim Wechsel von Heiz- zur Sparzeit sowie andersherum gibt es ein kleines Surren, dass uns zeigt, dass die Geräte arbeiten. Am Abend haben wir allerdings die Temperatur in der Heizzeit etwas nachjustiert, d. h. von 21,5 auf 22 Grad Celsius (betrifft Esszimmer/Wohnzimmer, die etwas größer sind) – wobei uns bewusst ist, dass jedes Grad mehr Energie verbraucht. Aber warm soll es dennoch sein.

Noch ist es unklar, inwieweit die Sparzeit die Räume auskühlen lassen könnte und ggf. das Aufheizen mehr Energie kosten würde. Das werden wir jetzt in den nächsten zwei Wochen beobachten. Ansonsten ist es nachvollziehbar, dass durch die Sparzeit Energie gespart wird. Bisher hatten wir die Heizkörper ganztägig laufen und ggf. nur bei stärkerem Sonnenschein zurück gedreht bzw. wenn die Fenster zum Lüften geöffnet wurden.

Tag 3 / 16.11.2010

Nun haben wir die letzten beiden Sparmatic basic im Bad und Kinderzimmer installiert und diese Montage auch noch mal per Foto dokumentiert. Hier ist mir aufgefallen, dass, wenn man nicht schnell genug programmiert, wieder von vorne angefangen werden muss. Aber die Programmierung ist wirklich so einfach, dass ein zweites Mal sehr schnell geht. Wobei wir bisher noch nicht zwischen Wochentagen und Wochenende differenzieren. Durch unser Baby und meine Babypause ist die tagtägliche Nutzung der Räume kaum zu unterscheiden. Das wird sich sicherlich ändern, wenn beide Kinder in der Betreuung sind und beide Elternteile arbeiten.

Das Bad und das Kinderzimmer sind deutlich kleiner und liegen zudem im DG. Wir sind gespannt, ob die Temperaturen von 21,5 Grad Celsius hier ausreichen oder ob auch nachjustiert werden muss. Apropos nachjustieren: Das halbe Grad (21,5 auf 22 Grad Celsius im EZ + WZ) hat bisher tatsächlich für das wohlige Raumempfinden ausgereicht. Darüber sind wir sehr erstaunt, da wir eigentlich vom Gegenteil ausgegangen sind. Toll, was für ein Bewusstsein und Feingefühl wir durch die neuen Sparmatic basic bekommen!

Folgende Zeiten und Temperaturen haben wir in Bad und Kinderzimmer gewählt:

Bad: 6.00-9.00 Uhr + 16.30-22.00 Uhr als Heizzeit (21,5° C), Sparzeit 12° C

Kinderzimmer:
6.00-9.00 Uhr + 15.00-20.00 Uhr als Heizzeit (21,5° C), Sparzeit 12° C 

Programmierung des Sparmatic basic

Familie Schad lebt in einem 4-Personen-Haushalt in Ammersbek. Ihr Einfamilienhaus mit 154 Quadratmetern Wohnfläche verfügt über eine Zentralheizung mit Heizöl und es werden acht Heizkörper genutzt. Im Heizkörperthermostat-Test: das Sparmatic basic von lekker Energie.

Temperatureinstellungen

Tag 4 / 17.11.2010

Wir beobachten und verfeinern die Temperatureinstellungen. Wir stellen fest, dass wir in unterschiedlichen Räumen unterschiedliche Temperaturen benötigen und auch, dass wir die Dauer der Vorlaufzeit zwischen Beginn der Heizzeit und Nutzung des Raums noch heraus finden müssen. Das betrifft vor allen Dingen das Bad. Hier sind die Anforderungen an die (gefühlte) Raumtemperatur spezifischer.

Zudem messen wir jetzt die Raumtemperatur in jedem Zimmer, das mit einem programmierbaren Sparmatic basic ausgestattet ist. Das erscheint uns wichtig, da wir vor allen Dingen im Bad schnell frieren, obwohl wir inzwischen eine Temperatur von 23,5 Grad Celsius eingestellt haben und diese eigentlich ausreichen sollte. Die Temperatur der Sparzeit ist im Bad inzwischen von zwölf auf 16 Grad Celsius erhöht wurden.

Tag 11 / 24.11.2010

Jetzt haben wir unsere optimalen Einstellungen für die Sparmatic basic (Temperatur, Heizzeit, Sparzeit) pro Raum gefunden und sind sehr zufrieden. Für das Bad haben wir die letzte Einstellung beibehalten, d. h. die Sparzeit ist derzeit auf 16 Grad Celsius und die Heizzeit auf 23,5 Grad Celsius gestellt. Unser Thermometer hat bei 23,5 Grad Celsius eine Raumtemperatur von 21 Grad Celsius gemessen.

Die Heizzeit beginnt 1,5 Stunden vor der Nutzung des Bades. 30 bis 60 Minuten waren für ein angenehmes Raumgefühl zu wenig (vorhandener Betonboden ohne Fußbodenheizung bedarf vermutlich auch einer längeren Vorheizzeit). Gespart wird von 9.00 bis 16.30 und von 22.00 bis 5.30 Uhr, d. h. insgesamt 15 Stunden.

Vor dem Einbau haben wir zwar auch den Thermostat bei Nichtnutzung und Fensteröffnen zu- bzw. herunter gedreht, dennoch war bisher eine Regelung nicht so präzise und nicht so diszipliniert, wie jetzt nach dem Einbau der programmierbaren Sparmatic basic.

Da wir keinen Hauszähler bei unserer Ölheizung haben, können wir eine definitive Bestätigung unserer Einsparung erst kommendes Jahr aus der Rechnung und der Bilanzierung im Energiesparkonto ersehen. Dennoch sind die 15 Stunden Einsparung da.

Die Uhrzeiteinstellungen im Kinderzimmer sind wie zu Beginn geblieben. Die Temperaturen sind jetzt in der Sparzeit bei 16 und in der Heizzeit bei 22 Grad Celsius. Bei der Heizzeit haben wir uns nach unserem und auch dem Empfinden unserer Tochter orientiert.

In der Kurzübersicht sehen nun die endgültigen Einstellungen wie folgt aus:

Esszimmer: 6.00-9.00 + 14.00-21.00 Uhr als Heizzeit (22° C), Sparzeit 12° C

Wohnzimmer: 7.00-12:00 + 15.00-22.00 Uhr als Heizzeit (22° C), Sparzeit 12° C

Bad: 6.00-9.00 + 16.30-22.00 Uhr als Heizzeit (23,5° C), Sparzeit 16° C

Kinderzimmer: 6.00-9.00 + 15.00-20.00 Uhr als Heizzeit (22° C), Sparzeit 16° C

Screenshot aus dem Energiesparkonto der Familie Schaad.

Tag 13 / 26.11.2010

Nach wie vor sind wir mit den gewählten Einstellungen zufrieden und haben auch ein sehr gutes Gefühl dabei. Wir möchten noch unsere Erfahrungen hinsichtlich des Fensteröffnens festhalten: Sobald wir ein Fenster in Nähe eines Heizkörpers bzw. programmierbaren Thermostats zum Durchlüften komplett öffnen, können wir zwar auf dem Display keine Veränderungen auf der Anzeige erkennen, dennoch hören wir nach ca. 30 Sekunden ein längeres Surren, dass uns davon ausgehen lässt, dass sich hier das Ventil komplett schließt. D. h. auch hier wird gespart, ohne dass der Anwender selbst daran denken müsste, das Thermostat zuzudrehen.

Fazit des Heizkörperthermostat-Tests

Tag 21 / 05.12.2010

Da wir vorher kein Bewusstsein darüber hatten, was für Temperaturen hinter den Thermostatzahlen stehen, haben wir einige Tage benötigt, unsere Idealeinstellung für die programmierbaren Thermostate zu finden. Nun sind wir sehr sensibilisiert dafür und haben jeden Raum hinsichtlich seiner Spar- und Heizzeit individuell angepasst.

Vor dem Einsatz der programmierbaren Thermostate haben wir zumindest in einigen Räumen durchgängig geheizt. D. h. hier gibt es Einsparpotenzial. Da wir keinen separaten Heizzähler haben, können wir die Einsparung erst nach einem halben oder einem ganzem Jahr anhand unseres Heizölverbrauchs dokumentieren. Allein das Bewusstsein für das Thema Heizen zu schärfen, ist schon eine tolle Sache. Dabei auch noch etwas für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel zu tun, ein großer Pluspunkt!

Dass die Bedienung der Geräte sehr anwenderfreundlich ist, die Montage schnell erfolgt, ohne Werkzeug oder andere Hilfsmittel, unterstreicht für uns den zukünftigen Einsatz von programmierbaren Thermostaten in jedem Raum. Dass wir durch den Einsatz der neuen Thermostate sparen, ist für uns schon jetzt klar. Das zeigen uns auch unser derzeitig hoher Heizölverbrauch und das im Energiesparkonto dargestellte Einsparpotenzial. Wir sind nun gespannt, wie viel tatsächlich so ein kleines Gerät bewirken kann.

Nach dem Heizkörperthermostat-Test zum Energiesparkonto

Da wir keinen Heizölverbrauchszähler haben, konnten wir keine Daten während der Testphase im Energiesparkonto erfassen. Wir haben aber das Ereignis der Montage erfasst, um später bei Eingabe der nächsten Heizölrechnung den Verbrauch und die Veränderungen richtig bilanzieren zu können. Die Eingabe war mit Ihrer Hilfe einfach.

Wir nutzen das Energiesparkonto bei jeder Veränderung, Neuerung oder Kauf von Heizöl, um so einen kontrollierten Überblick zu erhalten, was wir verbrauchen und was wir noch verbessern können. Wenn im nächsten Schritt neue Fenster kommen, werden diese z. B. auch im Energiesparkonto erfasst, um später erkennen zu können, was wir seitdem einsparen. Wir finden das Portal Energiesparclub gut, um uns selbst sensibilisieren zu können und um auch immer wieder Informationen aus Ihrem Bereich zu erhalten!

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