ETH comfort 200 im Thermostat-Praxistest

Familie Kugland de Cabassa aus Kaarst wohnt zu viert in einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus. Sie nutzen für ihre 120 Quadratmeter eine Zentral-Ölheizung und zehn Heizkörper. Im Thermostat-Praxistest haben sie sich das ETH comfort 200 von ELV vorgeknöpft.

Programmierung des ETH comfort 200

Familie Kugland de Cabassa aus Kaarst wohnt zu viert in einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus. Sie nutzen für ihre 120 Quadratmeter eine Zentral-Ölheizung und zehn Heizkörper. Im Thermostat-Praxistest hat die Familie das ETH comfort 200 von ELV getestet.

Der Austausch ist ganz einfach vonstatten gegangen. Die Montage der Funksender an die Fenster war wahlweise mit einem mitgelieferten Klebestreifen möglich oder aber durch kleine Schrauben. Es musste ein Sender an dem Rahmen befestigt werden und ein kleiner Magnet am Fenster. Der Sender wurde mit zwei kleinen Batterien betrieben, diese wurden ebenfalls mitgeliefert. Die Montage des ETH comfort 200 war sehr gut in der Bedienungsanleitung beschrieben und bebildert, sodass die Fensterkontakte leicht anzubringen waren.

Programmierung des ETH comfort 200

Das Thermostat wird ebenfalls mit zwei Batterien betrieben. Nach dem Einsetzen konnte man direkt mit der Programmierung des ETH comfort 200 loslegen. Man stellt erst einmal das Datum und die Uhrzeit ein. Hierbei hilft einem auch eine sehr gut beschriebene und bebilderte Gebrauchsanweisung. Nach der Eingabe der Grunddaten wie Datum und Uhrzeit kann man entweder schon mal mit dem Einstellen der verschiedenen Uhrzeiten und Gradeinstellungen anfangen oder man entscheidet sich direkt für die weitere Installation am Heizkörper. Ich habe erst einmal weiter programmiert. Ich habe die verschiedenen Wochentage mit den verschiedenen Temperaturen eingestellt. Danach habe ich die Wochenenden und die dabei gewünschten Temperaturen bzw. unser Heizverhalten programmiert.

Als ich dieses fertig gestellt hatte, habe ich meine alten Thermostate abgeschraubt und mit der Hand die neuen programmierbaren ETH comfort 200 angeschraubt. Auch dies ist kein Problem. Hierfür werden aber auch zur Sicherheit noch einmal verschiedene Adapter mitgeliefert, für den Fall, dass der Anschluss nicht passen sollte. Bei uns passte aber alles auf Anhieb.

Nachdem das ETH comfort 200 angeschraubt ist, braucht man nur noch auf OK drücken und das Thermostat startet automatisch mit der Adaption. Dies dauert ein bis zwei Minuten. Danach ist das programmierbare Thermostat betriebsbereit.

Installation des ETH comfort 200

Familie Kugland de Cabassa aus Kaarst wohnt zu viert in einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus. Sie nutzen für ihre 120 Quadratmeter eine Zentral-Ölheizung und zehn Heizkörper. Im Thermostat-Praxistest: das ETH comfort 200 von ELV.

Installation des Fensterkontakts

Die Uhrzeiten hatte ich ja schon eingestellt, jetzt braucht man nur noch das Funksignal des Fensterkontakts anlernen. Dafür drückt man ca. drei Sekunden die OK-Taste und nun hat man 30 Sekunden Zeit, das Fenster einmal zu öffnen und zu schließen, damit das Funksignal vom ETH comfort 200 erkannt wird. Damit ist dann auch schon der Fensterkontakt hergestellt. Nun senkt das Thermostat automatisch beim Öffnen des Fensters die Raumtemperatur auf die voreingestellten zwölf Grad herunter. Aber auch diese Temperatur kann man beliebig und individuell einstellen, leider aber nur eine Tiefsttemperatur von fünf Grad.

Ebenso gibt es eine Funktion der Nacht- und Komforttemperatur für die manuelle Steuerung des ETH comfort 200. Auch kann man das Thermostat auf urlaubsbedingte Abwesenheit programmieren oder aber auch schnell im AUTO-Modus die Temperatur hoch- oder runterregeln, welche dann bis zum nächsten Programmzyklus weitergefahren wird. Alles in allem bin ich mit den Bedienungsanleitungen sehr zufrieden, aber auch die Bedienungsgestaltung des ETH comfort 200 ist weitestgehend selbstführend und selbsterklärend. Wir sehen nun sehr glücklich und entspannt unserer neuen Heizperiode entgegen.

Fensterkontakt

Fensterkontakt des ETH comfort 200 von ELV.

Erfahrung mit dem ETH comfort 200

Die ersten Tage mit den neuen programmierbaren Heizungsthermostaten sind nun vergangen und die ersten Erfahrungen haben wir gesammelt. Wir sind sehr zufrieden und möchten die ETH comfort 200 nicht mehr missen. Kein lästiges Rauf- und Runterschrauben der Temperatur mehr. Man kommt morgens in ein warmes Bad, ohne dass man vorher aufstehen und die Heizung hochdrehen musste und abends, wenn man nach Hause kommt, ist es auch schön muckelig warm.

Hier kam uns natürlich auch die gerade vorbeigezogene Kältewelle ganz recht, um auch extreme Temperaturunterschiede zu bewältigen, ohne es in der Wohnung kalt zu haben. Gerade hier ist auch der Fenstersensor schon viel zum Einsatz gekommen. Wenn man lange geduscht hat und mal eben die Schwaden herauslassen möchte, kann man einfach das Fenster öffnen und die Heizung regelt sofort auf die eingestellte tiefe Temperatur runter, da sie sofort merkt, dass das Fenster geöffnet wurde.

Thermostat-Praxistest: Wie schneidet das ETH comfort 200 ab?

Hierbei finden wir es ein wenig schade, dass man die Temperatur nur bis auf fünf Grad runterregeln kann, da bei Außentemperaturen von unter null Grad ja dann hierbei immer die Heizung noch ein wenig anbleibt, d. h. längeres Fensteröffnen ist nicht möglich in dieser Einstellung, da ansonsten doch nach draußen geheizt wird. Hier muss man dann doch von Hand auf Manuell-Modus stellen und die Einstellung „0 Grad” bzw. „OFF“ vornehmen. Finde ich persönlich nicht besonders gut geregelt. Besonders mein Sohn, der im Souterrain ein Zimmer hat, ist sehr begeistert. So hat er doch vorher immer gejammert, sein Raum wäre nicht warm genug bzw. bräuchte zu lange, um warm zu werden, wenn er die Heizung erst immer anstellen dürfe, wenn er mittags von der Schule nach Hause kommt. Zwei Tage nach der Installation der Thermostate kam er zu uns und berichtete, jetzt wäre es immer schön warm in seinem Raum, auch zu den Zeiten, an denen er den Raum betreten würde. Hier wird jetzt eine Menge gespart, da er oft die Heizung einfach durchlaufen ließ, damit er es bei der Heimkehr warm hat. Auch im Kinderzimmer in der ersten Etage hilft es viel, da wir die Temperatur jetzt während der normalen Schulzeit und auch nachts automatisch runterregeln. Das wäre vom Zeitaufwand vorher gar nicht so einfach gewesen. So ist es ideal. Wir haben festgestellt, dass es auch super einfach ist, mal eben auf Manuell-Modus umzustellen, wenn man z. B. ein außerordentliches Wochenende hat, wo der Raum gar nicht geheizt werden soll. Einfach Manuell-Modus einstellen, Heizung auf die gewünschte Temperatur einstellen (z. B. fünf Grad) und damit ist man auch schon fertig. Wenn man wieder Automatikbetrieb haben möchte, einfach mehrmals „Menü“ drücken bis das Zeichen für Automatik-Modus aufleuchtet und schon fährt wieder das ehemals eingestellte Programm mit seinen Temperaturen los. Einfach perfekt.

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