Energiesparkonto für Unternehmen

Das vom Bundesumweltministerium geförderte „Energiesparkonto für Unternehmen“ hilft kleinen und mittleren Unternehmen, Einsparmöglichkeiten zu erkennen und Energiekosten zu senken. Mit der Energiemanagement-Software können Unternehmen ihre Energiedaten kostenlos online verwalten. Vom Strom und der Heizenergie bis zum Fuhrpark und dem Wasser.

Teamkollegen in Besprechung(c) Rawpixel Ltd. - © fotolia.com

Das Energiesparkonto für Unternehmen bietet allen kleinen und mittleren Unternehmen einen schnellen Überblick über ihren Energieverbrauch bzw. den Verbrauch der einzelnen Unternehmensbereiche. Einfache Grafiken machen komplizierte Zusammenhänge rasch anschaulich. Die Software ist einfach zu bedienen — jeder Mitarbeiter kann schnell erlernen, damit umzugehen. Auch können die Mitarbeiter und Kollegen tagesaktuell über Sparerfolge informiert werden. Das steigert die Motivation zum Energiesparen und nützt letztlich dem gesamten Unternehmen. Auch können Zielwerte für den Energieverbrauch festgelegt werden, sodass systematisch und langfristig an der Verringerung des Verbrauchs gearbeitet werden kann. Das Energiesparkonto erfüllt die Standards der EN 16247 – einer europäischen Norm zu Anforderungen an qualitativ gute Energieaudits. Damit genügt es als Nachweis, wenn Unternehmen einen Antrag auf Stromsteuerentlastung stellen wollen.

Energieexperte: Monitoring hilft beim Sparen

Christian Noll, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF), sieht in der von co2online entwickelten Online-Software ein gutes Signal an Klein- und Mittelständler: „Große Unternehmen kümmern sich häufig sehr genau um ihren Energieverbrauch. Bei Klein- und Kleinstunternehmen ist das oft anders. Viele kennen ihren Strom- und Wärmeverbrauch nicht richtig – und wissen deshalb nicht, wie leicht sie sparen könnten. Das Monitoring mit dem Energiesparkonto ist für sie ein guter erster Schritt, um mit dem Energiesparen zu beginnen und ihre Energiekosten zu senken. Für die Anwaltskanzlei genauso wie für das Zahnlabor.“


Energiesparkonto für Unternehmen: Das sagen die Nutzer

  • „Wir von Neudorff nutzen das Energiesparkonto, um unseren Energieverbrauch zu kontrollieren und bisher unentdeckte ‚Energiefresser‘ zu finden. So können wir jeden Monat sehen, ob sich auch die kleinen Sparaktionen bemerkbar machen.“ Silke Schwörer, Energie- & Umweltmanagement, W. Neudorff GmbH KG. Das Unternehmen aus Emmerthal in Niedersachsen steht für „Freude am naturgemäßen Gärtnern“ und produziert nachhaltige Naturprodukte für Haus und Garten.
  • „Als Green IT-Experten sind wir auf Energieeffizienz spezialisiert. Mit dem Energiesparkonto können wir unsere Energieeinsparungen sichtbar machen, transparent für jeden. Das stärkt die Motivation noch mehr Energie im Büro einzusparen.“ Nele Lübberstedt, Geschäftsführung, kaneo GmbH – green IT solutions solutions. Der IT-Dienstleister ist bundesweit auf Planung, Umsetzung und Betreuung nachhaltiger IT-Infrastrukturen für kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert.
  • „Das Energiesparkonto macht unseren Verbrauch im gesamten Unternehmen transparent. Vom Azubi bis zum Chef kann ich alle Mitarbeiter jederzeit schnell über Verbräuche und Sparerfolge informieren. Dabei werden durch die Grafiken auch komplizierte Zusammenhänge leicht verständlich.“ Uta Lichtenstein, Leiterin Arbeitskreis Energie,Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH. Das Unternehmen ist ein gemeinnütziger Bildungsträger für berufliche Erstausbildung, Weiterbildung sowie Berufsvorbereitung und -orientierung.
  • „Das Energiesparkonto zeigt mit Zahlen und Grafiken, dass auch im Kleinen Energie gespart werden kann. Dadurch konnten wir unsere Mitarbeiter überzeugen, im Arbeitsalltag mehr auf den Energieverbrauch zu achten. Deshalb haben wir auch vielen Kollegenbetrieben das Energiesparkonto empfohlen.“ Gabriele Pölz, Geschäftsführerin, Josef Pölz, Alztaler Fruchtsäfte GmbH. Das bayerische Unternehmen verarbeitet heimisches Obst zu über 50 verschiedenen Fruchtsäften, Nektaren, Fruchtsaftgetränken, Bio-Säften und Fruchtweinen.

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